Wie werde ich glücklich? Der Weg zum Glück Teil 1

20 Tipps für ein glücklicheres Leben

Ich beiße in mein Sonnenblumenkern-Brötchen, während ich der Musik auf meinen Ohren lausche. Ich genieße jeden Bissen davon. Glücksgefühle durchfluten mich. Unendliche Freude.

Ich merke ich, dass ich dankbar bin. Dankbar für den tollen Geschmack. Für die Musik, die mir durch und durch geht. Dankbar, gerade keine Schmerzen zu haben. Und unendlich dankbar für die tollen Menschen in meinem Leben. Dankbar, einfach nur glücklich zu sein.

Und ich fange an, darüber nachzudenken, was Glück bedeutet. Darüber nachzudenken, wie man glücklicher wird und ein zufriedeneres Leben führen kann.

Heute möchte ich dir meine gesammelten Gedanken und meine Recherche näher bringen, in dem ich dir 20 Tipps, für ein glücklicheres Leben, gebe. Da das Thema sehr umfassend ist, werde ich auch dieses in zwei Teile aufteilen.

1. Es gibt keinen Weg zum Glück

Als erstes: Es gibt keinen Weg zum Glück. Es gibt nicht diesen einen „Ort“, an dem man ankommt, und dann ist alles gut und man ist einfach für immer glücklich. Glück lässt sich nicht als finalen Zustand erreichen und dann für immer festhalten.

Denn hier gilt: Der Weg ist das Glück. Glück lässt sich in vielen Dingen und in vielen Momenten finden, immer und immer wieder. Aber es ist kein andauernder Zustand, den man, einmal erreicht, halten kann. Wie jedes Gefühl unterliegt Glück Schwankungen. Es wird immer gute und schlechte Momente und Tage geben, denn das Leben ist ein Abenteuer mit all den Facetten an Gefühlen, die es mit sich bringt.

Deshalb kann das Ziel nicht sein, einen Weg zum Glück zu finden, sondern den Weg des Lebens immer wieder mit Glücksmomenten zu füllen. Während des Tuns, während des beschreiten des Weges, können wir Glück empfinden, wenn wir achtsam leben.

2. Und Glück lässt sich nicht kaufen

Wenn man traurig oder wütend ist, kommt man gerne mal auf den Gedanken, sich etwas Gutes zu tun, in dem man zum Beispiel shoppen geht. Und das ist auch okay, sich ab und zu mal mit Konsum etwas zu gönnen. Aber dieses Glücksgefühl ist kein langfristiges. Denn Glück lässt sich nicht kaufen. Das neuste Auto oder die „schönste“ und teuerste Küche werden uns nicht in der Tiefe glücklich machen.

Na klar, Geld zu haben beruhigt. Schöne Dinge zu haben und zu betrachten macht Spaß. Aber sie werden deine Leere nicht füllen können. Und am Ende sitzt du auf einem Haufen Konsumgüter und bist noch genauso unglücklich wie vorher, wenn du nicht lernst die großen und kleinen Dinge im Leben zu schätzen und dich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Deshalb versuche lieber von innen heraus glücklich zu werden, anstatt dein Glück in Äußerlichkeiten zu suchen. 

Wie das gehen kann, zeige ich dir im Folgenden.

3. Mach dir bewusst, was du bereits hast

Denn um glücklicher und zufriedener zu werden braucht es im Grunde nicht viel. Wir müssen dafür nur inne halten und uns bewusst machen, was wir alles an schönem bereits in unserem Leben haben.

Liebe Menschen und (Haus-)Tiere. Schöne Momente mit ihnen. Spaßige Hobbys. Eine Aufgabe, die uns erfüllt. Ein gemütliches Heim und ein Dach über dem Kopf. Genug zu essen und zu trinken. Ein schönes Spiel, ein Kleidungsstück, das uns Freude macht. Ein schönes Buch, bei dem wir in der Geschichte versinken können.

Es gibt so viele Dinge, die uns glücklich machen, wenn wir sie in diesem Moment genießen. Das heißt, du hast schon ganz viel Glück in deinem Leben. Du musst nur lernen, es zu erkennen.

Das Glück um dich herum zu erkennen und dich daran zu erfreuen ist also ein ganz essentieller Schlüssel zum Glück. Um es dir zu vergegenwärtigen, kann es hilfreich sein, sich mal alles aufzuschreiben, was man an schönem in seinem Leben hat.

Diese Liste kannst du dann immer wieder hervor holen, wenn du dich mal unglücklich fühlst. Sie kann deine Weltsicht wieder etwas gerade rücken, wenn du merkst, dass du, auch wenn alles gerade doof wirkt, trotzdem noch vieles hast, was toll ist.

4. Dankbarkeit ist ein weiterer Schlüssel zum Glück

Um in seinem Leben wirklich zufrieden und glücklich zu werden, ist Dankbarkeit unabdingbar. Sie ist damit ein weiterer Schlüssel zum Glück. Dankbarkeit bedeutet dabei, Menschen, Situationen und Dinge anzuerkennen und wertzuschätzen.

Wer dankbar ist, spürt ein tiefes Gefühl der Freude und des Glücks. Wer dankbar ist, ist nicht nur dankbar für das Schöne in seinem Leben, sondern auch dankbar für sein Dasein.

Deshalb versuche dankbar zu sein, für all das wundervolle in deinem Leben. Dankbar für deine Freunde, deinen Partner, deinen Job. Für deine Gesundheit. Dankbar für all das Schöne in deinem Leben.

Wer dies immer wieder übt, wird irgendwann seine innere Haltung anderen Menschen und Dingen gegenüber zum positiven verändern. Du wirst damit dein Leben anders wahrnehmen und den Dingen anders begegnen. Wer sich immer wieder bewusst macht, wie dankbar er sein kann, wird ein positiveres Lebensgefühl erhalten.

Wer dankbar ist, ist damit gemäß Studien, entspannter, weniger gestresst und glücklicher.

Deshalb lohnt es sich, seinen Blick auf das Positive zu fokussieren und immer wieder darüber nachzudenken, für welche Dinge man dankbar sein kann.

Hierfür ist ein Ritual hilfreich, dass man das Dankbarkeits- oder auch Glückstagebuch nennt. Hierfür schreibst du in ein Büchlein oder auf kleine Zettel jeden Tag 3-5 Dinge auf, für die du am heutigen Tag dankbar warst.

5. Achtsamkeit und die Freude an den kleinen Dingen im Leben

Achtsamkeit ist damit ebenso ein weiterer Schlüssel auf dem Weg zum Glück. Achtsam zu sein, für die Dinge in deinem Leben, die gut für dich sind und die dich glücklich machen. Wie möchtest du auch glücklich werden, ohne darauf zu achten, was es in deinem Leben schönes gibt?

6. freue dich an den kleinen Dingen im Leben

Der beste Weg zum Glück ist damit auch der, sich über die kleinen (und großen) Dinge im Leben zu freuen. Dafür ist es nötig, dass wir diese achtsam wahr nehmen. Dazu bedarf es nicht viel.

Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn morgens die Sonne in dein Fenster scheint und du dich über das strahlen freust. Diese Momente bewusst wahrzunehmen und zu lernen, die kleinen Glücksmomente festzuhalten und zu genießen, macht glücklich. Je öfter du dies praktizierst, desto glücklicher wirst du auch sein.

Denn es gibt so viel schönes auf dieser Welt. Das Schnurren deiner Katze. Die Blume am Wegesrand. Die liebe Nachricht von einer Freundin. Der entspannte Kaffee am morgen. Das leckere Essen, das zart auf deiner Zunge zergeht.

Es gibt so vieles, wofür es sich zu Leben lohnt. Es gibt so vieles, was wir genießen und feiern können. Nicht nur die großen Momente wie Geburtstage oder Hochzeiten, Abschlüsse oder den neuen Job. Nein, die vielen kleinen Momente im Alltag sind es, die zählen. Finde sie und nimm dir Zeit für sie. Es wird dich glücklicher machen, wenn du versuchst achtsam durchs Leben zu gehen.

7. Das Leben ist zu kurz für negatives Denken.

Damit einher geht auch, zu üben, positiv zu denken und dich nicht so sehr auf das Negative in deinem Leben zu fokussieren. Natürlich könnten wir immer wieder darüber nachdenken was alles schlecht ist. Aber das wird uns nicht glücklich machen.

Hey, ich bin chronisch krank, ich kenne diese Gedankenspiralen. Aber es bringt mich nicht weiter und macht mich vor allem nicht glücklich, wenn ich immer wieder darüber nachdenke, was schlecht läuft. Wenn ich immer wieder darüber nachdenke, was ich nicht kann oder was ich verpasse. Oder wie schlecht es mir doch geht. Wenn ich das tue, fühle und sehe ich nur noch das Negative und verschließe mich automatisch gegenüber dem Positiven in meinem Leben. Der Fokus bestimmt darüber, was wir “sehen” und damit besonders hervorheben. Und was wollen wir denn lieber im Leben fokussieren? Den ganzen Mist, den es so gibt? Oder lieber die schönen Dinge, die uns gut tun?

Glück ist eine Entscheidung. Quelle: healthyfeelings.de - erstellt mit canva.com
Glück ist eine Entscheidung. Quelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com

Wer positiv denkt, wird auch eher Positives anziehen. Wenn wir negativ denken, strahlen wir das aus und erfüllen uns unsere negative Prophezeiung unbewusst selbst.

Wer zum Beispiel davon ausgeht, dass ihn der andere eh nicht mag und er deshalb ja gar nicht erst probieren muss, ihn näher kennen zu lernen, wird genau das Ergebnis erhalten, was er mit seiner negativen Denke erwartet hat. Gehen wir jedoch positiv und offen auf andere Menschen zu, wird die Chance viel größer sein, dass sich eine positive Beziehung daraus entwickelt. Dieses Beispiel kann man auf allerlei anderes übertragen. Zum Beispiel das Thema „neuer Job“ u.ä.

Das soll nun nicht heißen, dass man den negativen Gefühlen keinen Raum geben soll. Absolut nicht. Denn es ist wichtig, sich mit seinen Gefühlen auseinander zu setzen.

Und es soll auch nicht heißen, das wir an allem, was uns schlechtes widerfährt, selbst Schuld sind. Aber wir können die Dinge, das Leben, mit unserer Einstellung positiv beeinflussen.

Letztendlich soll es heißen, dass wir uns nicht in negativen Gedanken verlieren dürfen. Versuche dich lieber darauf zu fokussieren, was schön ist. Und wenn dir Dinge fehlen, darauf, wie du eine Änderung erreichen kannst um dein Leben noch zufriedener zu gestalten. Das bedeutet aber nicht, dass du den Jetzt-Zustand nicht trotzdem genießen kannst. Im Gegenteil. Wir können immer nur das hier und jetzt leben. Wir können weder die Vergangenheit, noch die Zukunft verändern. Deshalb ist es so wichtig, sich auf das HEUTE zu konzentrieren und das Beste aus allem zu machen.

8. Lass deinen alten Schmerz los

Dennoch, um glücklich zu werden, ist es ebenfalls unabdingbar, sich mit seinen negativen Gefühlen auseinander zu setzen. Nur wenn wir uns um unsere inneren Verletzungen und unseren alten Schmerz kümmern und diese aufarbeiten, werden wir auch glücklicher werden können. Ansonsten werden sie uns immer wieder einholen und unser Glück überschatten.

Denn unsere „negativen“ Gefühle wollen ebenso gefühlt werden, wie unsere positiven. Wir dürfen und sollten weinen, wütend, verzweifelt sein uvm. Den Schmerz zuzulassen, kann unheimlich befreiend sein – auch wenn es erstmal weh tut.

Einfach alle seine Gefühle fühlen und leben zu dürfen ist ein Geschenk. Denn nur wer sich mit all seinen Gefühlen auseinander setzt, kann auch die schönen Glücksgefühle ausreichend spüren und würdigen.

9. Jeder Fehler den du machst und jede schlimme Situation, kann auch etwas Positives beinhalten

Glück bedeutet auch die Fehler zu schätzen, die wir machen. Ja, das klingt ein bisschen merkwürdig, ich weiß. Aber (fast) jeder Fehler hat auch seine guten Seiten. Denn aus jedem Fehler lernen wir. Das mindeste was wir aus diesen mitnehmen können ist, daraus gelernt zu haben und dass wir daran in unserer persönlichen Entwicklung wachsen konnten. Aber es kann auch bedeuten, dass wir zum Beispiel anderen Menschen näher kommen, wenn wir aufgrund eines Fehler plötzlich anfangen, offener miteinander zu sprechen.

Manchmal erkennen wir unser Glück auch erst dann, wenn wir eine schlimme Situation durchgestanden haben. Oder wir können mit Abstand plötzlich erkennen, dass eine negative Entwicklung auch etwas Gutes mit sich gebracht hat. Manchmal erschließt sich uns der Sinn in etwas erst später.

Ich zum Beispiel, sehe meine Erkrankung nicht nur als schlecht an. Ja, ich habe bisher unheimlich gelitten. Aber ich weiß das Leben inzwischen so viel mehr zu schätzen. Und ich konnte in dieser Zeit auch unheimlich viel über mich selbst lernen – hierauf werde ich nochmals in einem gesonderten Artikel eingehen.

Sich diese Fähigkeit zu erhalten oder diese zu erlernen, in jeder Situation zu versuchen, auch das Positive zu sehen und das Beste aus allem zu machen, kann uns glücklicher machen.

10. Sei nicht neidisch darauf, was andere haben

Wenn es um Glück geht, ist es dabei immer wichtig, bei sich selbst zu bleiben und nicht anzufangen, sich mit anderen zu vergleichen. Wenn wir uns mit anderen vergleichen und dabei neidisch werden, was sie haben, ist das der beste Weg um uns ins Unglück zu stürzen.

Versuche lieber dankbar dafür zu sein, was DU hast und DU kannst. Freue dich darüber. Damit wirst du glücklicher werden, als wenn dein Blick immer zu anderen gleitet. Denn bedenke, auch du hast Dinge, die andere nicht haben und die sie gerne hätten.

Der Neid wird uns hier aber nicht weiter bringen. Er zerfrisst einen und doch ändert es nichts an der Situation. Stattdessen blicken wir immer auf das, was wir nicht haben und lassen die negativen Gedanken immer größer werden. Glaube mir, das macht nicht glücklich.

Wenn du dich hingegen mit anderen über ihre „Dinge“ freust und gleichzeitig für deine „Dinge“ dankbar bist, wirst du damit glücklicher werden.

Außerdem, wenn du auf den anderen schaust, schaust du derweil nicht auf dich, steckst deine Energie dorthin anstatt zu dir und darein, etwas in deinem Leben zu verändern, wenn dir etwas fehlt. Es bringt dich viel weiter, wenn deine Energie bei dir bleibt.

11. Glück ist, Menschen zu lieben und geliebt zu werden

Die Liebe ist eine der elementarsten und schönsten Gefühle, die wir empfinden dürfen. Andere zu lieben und selbst geliebt zu werden, ist einfach das schönste Gefühl auf der Welt. Und es macht uns damit verdammt glücklich.

Ja, wenn wir lieben besteht immer auch die Chance, verletzt zu werden. Aber wenn wir uns öffnen, haben wir eben die große Chance, eine Liebe zu empfinden, die so rein und tief ist, dass sie uns bis ins Innerste hinein glücklich macht. Das Privileg andere zu lieben und geliebt zu werden ist somit der Glücks-Bringer schlechthin.

Die Liebe beschränkt sich dabei nicht nur auf Partner. Sie kann alle Menschen und Tiere umfassen, zu denen wir eine tiefe Bindung empfinden.

Deshalb lebe und liebe im hier und jetzt und genieße die Beziehungen zu anderen. Genieße deine Gefühle, die du dabei empfindest und mache dir bewusst, was für ein Glück du hast, diese Menschen in deinem Leben zu haben. Auch hier ist Dankbarkeit der Schlüssel.

You make my heart smile. Quelle: healthyfeelings.de - erstellt mit canva.com
You make my heart smile. Quelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com

12. Glück ist, anderen Menschen wichtig zu sein

Es ist ein unheimliches Glück, dass wir Menschen in unserem Leben haben, die uns lieben und die wir lieben. Und wie toll ist es damit, dass wir anderen Menschen wichtig sind.

Ich betone es hier nochmal separat, weil es so schön ist, dieses Gefühl, dass man anderen so wichtig ist, dass sie alles für einen tun würden. Das sie immer zu und hinter einem stehen. Das man sich so geliebt fühlen kann, dass man sich so wichtig fühlen kann.

Wir sind von Anfang an wertvoll und wichtig – und das auch ganz ohne andere Menschen. Aber welch Glück, das wir eben auch anderen wichtig sind. Ob nun dem Partner, der Familie, lieben Freunde, Kollegen, Bekannten u.ä.

Sich immer wieder bewusst zu machen, wie schön und wertvoll das ist, macht glücklich. Ebenso, wie dankbar zu sein für diese Menschen und die Gefühle, die sie uns geben.

13. Glück ist, nicht allein zu sein

Glück ist damit auch, nicht alleine zu sein. Sich mit den Menschen, die man liebt zu umgeben, sich mit diesen zu unterhalten und zu interagieren, macht glücklich.

Zu wissen, dass man eine starke Hand im Rücken hat, die einen hält und unterstützt, wenn es mal schwierig ist. Und man Personen hat, die da sind um sich mit einem über die vielen kleinen und großen Dinge im Leben zu freuen.

Wenn dir hier etwas fehlen sollte, mache dich auf die Suche nach sozialen Beziehungen. Gehe raus, unterhalte dich mit neuen Leuten. Setze dich in ein Café oder eine Bar und versuche mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen.

Hierfür gibt es inzwischen auch allerlei Möglichkeiten. Seien es Datingplattformen oder Plattformen wie spontacts.com auf denen man gezielt nach Leuten suchen kann, um etwas Gemeinsames zu unternehmen und Freundschaften zu knüpfen. Auch kann man eine Zeitungsanzeige schalten oder bei Facebook in entsprechende Gruppen gehen. Letztendlich gibt es heutzutage viele Möglichkeiten, um Menschen kennen zu lernen.

Wir Menschen sind sozial und wir brauchen die soziale Interaktion, um uns zufrieden zu fühlen. Natürlich ist hier jeder anders und der eine braucht mehr sozialen Kontakt als der andere. Aber dennoch fühlt sich ein Großteil von uns irgendwann unglücklich, wenn wir keine Menschen in unserem Leben haben. Deshalb ist ein weiterer Schlüssel zum Glück die Interaktion mit anderen Menschen.

14. Glück kann aber auch heißen, alleine zu sein

Glück kann aber genauso sein, auch mal alleine zu sein. Das ist zum einen Typsache, denn manche Menschen brauchen Menschen um sich herum, um ihre Energien aufzuladen. Und andere Menschen wiederum können ihre Energie aufladen, wenn sie allein sind.

Aber selbst wenn man gerne Menschen um sich hat, kann es schön sein, Zeit nur mit sich allein zu genießen und Zeit für sich selbst zu haben. Sich einfach nur selbst zu spüren und nur den eigenen Bedürfnissen nachgehen zu müssen. Zeit für sich selbst ist unheimlich wichtig, weshalb es glücklicher macht, wenn man sich auch Ruhemomente für sich selbst nimmt.

15. Glück ist die Welt mit Kinderaugen zu betrachten

Wenn wir erwachsen werden, verlieren wir immer mehr die wunderbare Fähigkeit der Kinder, sich an allem und jedem zu erfreuen und die Welt wie einen riesigen Entdeckungspark zu erblicken. Kinder können sich an jedem Stein und jeder Blume erfreuen. Sie sind neugierig und so wissbegierig. Ein Stückchen Papier kann sie im richtigen Moment glücklich machen.

Hier können wir uns eine große Scheibe von abschneiden. Um glücklich zu werden, sollten wir die Welt ein bisschen mehr aus Kinderaugen betrachten. Erfreue dich an den kleinen Dingen um dich herum. Sei albern wie ein kleines Kind. Spiele, wie ein Kind. Denn das Spielen glücklich macht, habe ich bereits in diesem Artikel aufgezeigt: Warum auch Erwachsene mehr spielen sollten.

16. Folge deinem Herzen

Folge deinem Herzen. Denn wenn du das machst, wirst du auch das Leben leben, was sich für dich gut und richtig anfühlt. Und das wiederum wird dich glücklicher machen.

Folge deinem Herzen bedeutet dabei nicht, niemals über etwas nachzudenken oder etwas zu planen. Es bedeutet nur, mehr auf sein Bauchgefühl zu hören und das zu tun, was sich richtig anfühlt und nicht das, was einem vielleicht andere einreden wollen. Es bedeutet, der eigenen Stimme mehr Raum zu geben, als allen anderen Stimmen um uns herum.

Wenn dich beispielsweise das Malen erfüllt und es dein Traum ist, davon leben zu können, dann tue alles, um dir deinen Traum zu erfüllen. Dann höre nicht darauf, dass andere sagen, dass man von Kunst nicht leben kann. Denn es gibt viele Wege, wie man mit Kunst und Kreativität Geld verdienen kann. Ein Kunststudium wird damit auch nicht sinnlos sein, wie manch einer vielleicht sagen mag.

Natürlich könnte man auch einfach etwas “vernünftiges” lernen und damit mehr Garantie haben, dass man gutes Geld verdient. Aber was hat man am Ende davon? Du wirst nie glücklich, wenn du etwas tust, was dir eigentlich keine Freude macht, nur um den Vorstellungen und Ansprüchen anderer zu genügen. Am Ende aller Tage musst DU mit deinem Leben glücklich sein. Und wie das aussehen mag, kannst nur du selbst beantworten. Ob es nun Steuerberater, Maler, Handwerker, Wissenschaftler oder was ganz anderes ist. Jeder Beruf, jeder Traum ist richtig, wenn er dich glücklich macht.

Und ich glaube, wenn man etwas wirklich will, wird man einen Weg finden, es zu erreichen. Das bedeutet nicht, dass es immer einfach werden wird. Aber wie wir ja gelernt haben, der Weg ist das Ziel. Und ich wette, langweilig wird einem mit so einem Leben nicht. Was aber das wichtigste ist: Du wirst glücklich, wenn du deinen eigenen Weg gehst.

Und genau das lässt sich auf alle Themen im Leben übertragen. “Baue” dir ein Leben, das sich echt anfühlt und du wirst es lieben.

Geh deinen Weg. Dein Leben muss nicht perfekt, sondern echt sein. Quelle: healthyfeelings.de - erstellt mit canva.com
Geh deinen Weg. Dein Leben muss nicht perfekt, sondern echt sein. Quelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com

17. Finde eine Aufgabe, die dich glücklich macht

Und genau hierzu passt auch folgender Rat: Finde eine Aufgabe, die dich glücklich macht. (Die Leser meiner „Erkenne deinen Wert-Reihe“ werden diesen Rat schon kennen.)

Eine Aufgabe zu finden, die dein Herz höher schlagen lässt, führt dich nicht nur zu mehr Selbstliebe, sondern macht dich auch glücklicher.

Wenn du eine Aufgabe findest, die dir gut tut und Spaß macht, wirst du glücklicher und zufriedener sein, als wenn du dich mit etwas quälst, was dich unglücklich macht. Wir verbringen so viel Lebenszeit auf der Arbeit, dass wir uns mit dem falschen Job so richtig unglücklich machen können.

Aber selbst wenn du mit deinem Job im Wesentlichen zufrieden bist, kann es sein, dass dir noch etwas fehlt. Hier kann es helfen, wenn du dir ein Hobby suchst, das dich erfüllt.

Wenn dir die Arbeit oder das Hobby Spaß machen und du das, was du tust mit Leidenschaft und Eifer verfolgst, wirst du Erfolgserlebnisse erleben, was wiederum deinem Selbstwertgefühl aufwind geben kann. Es kann dafür sorgen, dass du dich wohler fühlst und dich selbst lieber magst. Du lernst damit, an dich selbst zu Glauben und dir mehr zu Vertrauen.

Es geht dabei nicht darum in etwas besonders gut zu sein. Es geht  vor allem darum, dir mit einer (Herzens-) Aufgabe Gutes zu tun und so automatisch glücklicher zu werden.

18. Verschaffe dir mit deiner Aufgabe Flow-Momente

Wenn du diese Aufgabe gefunden hast, wirst du auch sicher so etwas erleben, dass man den „flow“ nennt. Das bedeutet, ganz in einer Aktivität aufzugehen, so dass die Zeit wie im Flug vergeht und du dabei alles (Belastende) um dich herum vergisst. In diesem Zustand bist du voll gefordert, ohne gestresst zu sein und erlebst dabei positive Gefühle. Dieser von Mihály Csikszentmihályi benannte Zustand ist äußerst glücklich machend und gesund.

Dabei gibt es nicht die eine Tätigkeit, die diesen Zustand auslöst. Nein, es gibt eine Vielzahl von Dingen, die du tun kannst, die dich in diesen Zustand versetzen können. Wichtig ist dabei Interesse, Leidenschaft und Freude, für das, was du tust. Für den einen wird es das Malen sein, für den anderen das Schreiben, Sporteln, Tanzen, Kochen, Basteln o.ä.

Um in den Flow zu kommen ist es also wichtig, dich vollständig auf die Aufgabe einlassen, dich voll darauf zu konzentrieren und Spaß daran zu haben. Und zack, bist du glücklicher 🙂

19. Glück ist Gesundheit. Sei dankbar dafür.

Wer meine (Kranken-)Geschichte kennt, wird verstehen, dass Schmerzfreiheit für mich, neben meinen Liebsten, das größte Glück von allen ist.

Glück heißt damit also, keine Schmerzen zu haben. Ja, für den einen mag das Trivial sein, aber für Menschen wie mich oder andere chronische Kranke (Frau E. notiert hat hierzu beispielsweise einen Blogbeitrag geschrieben) gibt es kaum ein größeres Glück als keine Schmerzen zu haben. Man kann das Leben ganz anders genießen, wenn man nicht von Schmerzen und anderen Symptomen gequält wird. Die Welt fühlt sich dann viel bunter und schöner an.

Das heißt nicht, dass man nicht auch mit akuten und chronischen Erkrankungen glücklich sein kann. Aber es ist wesentlich einfacher Glück zu empfinden, wenn es einem gut geht. Deshalb möchte ich jedem, dem es gut geht, ans Herz legen, sich dieses Glückes bewusst zu werden. Es ist leider nicht selbstverständlich.

Gesund zu sein, kann damit unglaublich glücklich machen. Genauso wie Symptomfreiheit – mag sie auch noch so kurzfristig sein.

20. Glück lässt sich nicht erzwingen

Ein wichtiger Punkt, bei all den Tipps, wie man glücklicher werden kann, ist folgender: man kann Glück nicht erzwingen. Zu lernen, glücklicher zu werden, ist ein Prozess, den wir fortwährend üben können. Wir können es aber nicht forcieren und erwarten, dass wir nun sofort total glücklich sind. Das wird nicht funktionieren.

Setzt du jedoch diese Tipps nach und nach für dich um, wird es dir sicher gelingen, ein zufriedeneres und glücklicheres Leben zu führen.

Mach dir keinen Stress

Stress dich aber nicht damit, alles auf einmal ausprobieren zu wollen und auf Teufel komm raus glücklicher werden zu wollen. Denn mit dem Stress wirst du eher unglücklicher werden. Wenn du das Gefühl hast, du MUSST das jetzt unbedingt tun, wird es nicht funktionieren und dich nicht glücklicher machen. Du “musst” es wollen und nicht das Gefühl haben, es zu müssen.

Probiere die Tipps lieber nach und nach aus und wenn sich etwas etabliert hat, umso schöner. Dann wirst du damit glücklicher werden.

Wenn du aber merkst, dass etwas nichts für dich ist (zum Beispiel auf Teufel komm raus, mit anderen Menschen in Kontakt zu gehen), ist das auch völlig okay. Dann kannst du diesen Tipp gehen lassen.

Glück bedeutet nicht für jeden dasselbe und das ist auch gut so. Jeder Mensch ist anders und jeder braucht andere Dinge um glücklich zu werden.

Glück kann man nicht erzwingen oder kaufen

Denn Glück kann man nicht kaufen, so viel ist sicher. Und man kann es eben auch nicht erzwingen. Aber man kann üben glücklicher zu werden, indem man sich auf die Dinge besinnt, die wirklich wichtig sind. Indem man achtsamer und dankbarer wird. Und indem man im hier und jetzt lebt und liebt.

Fazit

Um glücklicher zu werden, solltest du also diese Punkte beachten

  1. Es gibt keinen Weg zum Glück – der Weg ist das Glück.
  2. Glück lässt sich nicht kaufen.
  3. Mache dir bewusst, was du bereits hast.
  4. Dankbarkeit ist einer der Schlüssel zum Glück.
  5. Achtsamkeit ist ein weiterer Schlüssel zum Glück.
  6. Freue dich über die kleinen Dinge im Leben.
  7. Das Leben ist zu kurz für negatives Denken.
  8. Lass deinen alten Schmerz los.
  9. Jeder Fehler den du machst, hat auch eine gute Seite. Und jede schlimme Situation, kann ihr Gutes haben.
  10. Sei nicht neidisch darauf, was andere haben.
  11. Glück ist, Menschen zu lieben und geliebt zu werden.
  12. Anderen Menschen wichtig zu sein, ist ebenfalls Glück.
  13. Glück ist, nicht allein zu sein.
  14. Aber auch alleine sein, kann glücklich machen.
  15. Glück ist die Welt mit Kinderaugen zu betrachten.
  16. Folge deinem Herzen.
  17. Finde eine Aufgabe, die dich glücklich macht.
  18. Verschaffe dir Flow-Momente.
  19. Glück ist Gesundheit. Sei dankbar dafür.
  20. Glück lässt sich nicht erzwingen.

Was macht dich glücklich? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Mehr Tipps für ein glücklicheres Leben findest du hier.

Born to be happy not to be perfect. Quelle: healthyfeelings.de - erstellt mit canva.com
Born to be happy not to be perfect. Quelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com

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