Wie werde ich glücklicher? Der Weg zum Glück Teil 3

Und hier ist auch schon der dritte Teil der Reihe „Der Weg zum Glück“. In diesem beschreibe ich weitere Aspekte, die wichtig sind für ein zufriedenes und glückliches Leben. Denn ob wir glücklich sind oder nicht ist kein Zufall. Wir können viel dafür tun um entspannter, zufriedener und glücklicher durchs Leben zu gehen.

Doch vorab erstmal nochmals eine Zusammenfassung der Punkte des ersten und zweiten Teiles.

20 Tipps für ein glücklicheres Leben – Der Weg zum Glück Teil 1

  1. Es gibt keinen Weg zum Glück – der Weg ist das Glück.
  2. Glück lässt sich nicht kaufen.
  3. Mache dir bewusst, was du bereits hast.
  4. Dankbarkeit ist einer der Schlüssel zum Glück.
  5. Achtsamkeit ist ein weiterer Schlüssel zum Glück.
  6. Freue dich über die kleinen Dinge im Leben.
  7. Das Leben ist zu kurz für negatives Denken.
  8. Lass deinen alten Schmerz los.
  9. Jeder Fehler den du machst, hat auch eine gute Seite. Und jede schlimme Situation, kann ihr Gutes haben.
  10. Sei nicht neidisch darauf, was andere haben.
  11. Glück ist, Menschen zu lieben und geliebt zu werden.
  12. Anderen Menschen wichtig zu sein, ist ebenfalls Glück.
  13. Glück ist, nicht allein zu sein.
  14. Aber auch alleine sein, kann glücklich machen.
  15. Glück ist die Welt mit Kinderaugen zu betrachten.
  16. Folge deinem Herzen.
  17. Finde eine Aufgabe, die dich glücklich macht.
  18. Verschaffe dir Flow-Momente.
  19. Glück ist Gesundheit. Sei dankbar dafür.
  20. Glück lässt sich nicht erzwingen.

10 weitere Tipps für ein glückliches Leben – Der Weg zum Glück Teil 2

  1. Singe fröhliche Lieder.
  2. Bewegung fördert unser Wohlbefinden.
  3. Genug Schlaf ist wichtig.
  4. Lache so oft du kannst.
  5. Freue dich darüber, in der besten Zeit und in einem reichen Land zu leben
  6. Gehe „immer“ mit einem Lächeln durch die Welt.
  7. Genieße die Nähe von Tieren.
  8. Nimm dich selbst nicht zu ernst. Lach auch mal über dich selbst.
  9. Lebe im „Hier und Jetzt“.
  10. Sag nein zu Dingen, die dir nicht gut tun.

1. Lebe deine Träume

Träume dein Leben und dann lebe deine Träume. Sei es nun der Traumberuf, der mehr Berufung als Beruf ist oder die Weltreise, die du gerne machen würdest. Es gibt keinen Traum, der nicht geträumt werden kann.

Natürlich kann nicht jeder Traum realistisch sein. Aber hinter jedem Traum steht ein Bedürfnis und das können wir uns im Zweifel mit verschiedenen Traumumsetzungen erfüllen. Wenn wir zu alt sind Pilot zu werden (dafür gibt es ein maximales Alter bis zu dem das möglich ist), aber die Bedürfnisse dahinter das kennen lernen von neuen Kulturen und das Abenteuer sind, gibt es andere Berufe, wie vielleicht Reiseveranstalter oder Stewardess, die zu diesen Bedürfnissen passen könnten.

Vielleicht können wir niemals eine Boeing 47 fliegen, aber dafür könnten wir Flugstunden in einem kleinen Privatflugzeug nehmen, um so dem Traum, zu fliegen dennoch nahe zu kommen.

Viele Wege führen nach Rom, wir müssen sie nur entdecken. Deshalb ist kein Traum der falsche Traum und wir sollten unseren Träumen folgen. Sie sind das, was dich antreiben und glücklich machen können. Deshalb verliere sie nicht aus den Augen, auch wenn sich nicht jeder zeitnah erfüllen lässt. Es ist nie zu spät deine Träume zu leben.

2. Sei auch mal selbstlos

Um dem eigenen Leben Sinnhaftigkeit zu geben, gehört es auch dazu, nicht nur auf sich selbst zu schauen (was ohne Zweifel auch wichtig ist!), sondern auch auf die Menschen um uns herum. Auch mal selbstlos zu sein, ist Teil eines glücklicheren Lebens.

Ich spreche hier betont von „mal“, da ein vollkommen selbstloses Leben nicht für Glück, sondern Unglück sorgen wird. Denn wenn wir unsere eigenen Bedürfnisse immer hinten an stellen, werden vielleicht alle anderen glücklich sein, aber wir dafür totunglücklich.

Selbstlos sein, bedeutet hierbei vielmehr, anderen zu helfen und ihnen ein Stückchen Glück zu schenken. In dem wir für sie da sind, ihnen zuhören, in dem wir vielleicht was verschenken oder spenden. Es gibt vielfältige Arten, anderen etwas Gutes zu tun. Und wenn es nur ein freundliches Lächeln oder ein kurzes liebes Wort ist.

Es bedeutet aber auch, dich nicht am Unglück anderer zu weiden oder dafür zu sorgen, dass es anderen schlechter geht. Was du nicht willst, was man dir tu, das füg auch keinem anderen zu. Deshalb, sei gut zu anderen und sammle, wenn man so will, gutes Karma.

Letztendlich helfen wir uns auch immer selbst, wenn wir andere glücklich machen. Denn anderen zu helfen, macht uns nachweislich selbst glücklicher. Wir tun damit unserem seelischen Befinden etwas Gutes und machen anderen eine Freude, in dem wir ihnen helfen. So summiert sich das Glück in der Welt, wenn wir „selbstlos“ sind (ganz so selbstlos ist es ja dann doch nicht. Aber das ist für das Endergebnis egal:))

3. Lass deinen Ärger los und versuche nachsichtiger zu sein.

Versuche anderen gegenüber nachsichtiger zu sein und auch mal zu verzeihen. Wir sind alle nur Menschen und machen alle Fehler.

Ich weiß natürlich, wie weh es tun kann, wenn uns andere verletzen. Und ich weiß auch, wie schwer es fallen kann, seinen Ärger loszulassen. Manchmal fühlt es sich dann an, als würde man aufhören, für sich selbst einzutreten, wenn man jetzt „einfach so“ vergibt.

Aber es wird dich zufriedener und weniger verbittert machen, wenn du lernst deine Wut loszulassen und anderen zu verzeihen, dass sie nicht perfekt sind. Denn wir machen alle Fehler. Immer wieder. Und das tut uns oder anderen weh. Aber leider gehören Fehler zum Leben dazu. Letztendlich lernen und entwickeln wir uns ja alle fortwährend weiter. Und das leider auch indem wir Fehler machen.

Ja, manche Fehler sind unverständlich und manche vielleicht auch unverzeihlich. Aber zumeist basieren sie auf dem, was Menschen für Erfahrungen gemacht haben und im Leben erlebt haben. Natürlich macht es schlimme Dinge deshalb nicht ungeschehen oder legitimiert sie.

Und es bedeutet auch nicht, dass du dem anderen immer verzeihen musst. Dafür ist jede Situation zu individuell und es geht bei manchen Dingen schlichtweg auch gar nicht, weil sie unverzeihlich sind. Aber es bedeutet, zu versuchen zu verzeihen und wenn das nicht möglich ist, zumindest loszulassen, wenn die Zeit gekommen ist, um nicht mehr in der Vergangenheit, sondern im jetzt zu leben. Hierbei bedeutet verzeihen dann viel mehr, selbst weiter zu machen und die Dinge loszulassen. Es bedeutet dann nicht, dass wir dem anderen Legitimität für sein Handeln verschaffen oder dass sein Handeln nicht schlimm war. Es bedeutet lediglich, das eigene Wohlbefinden in den Vordergrund zu stellen und nicht zuzulassen, dass diese Person oder die Ereignisse weiterhin Einfluss auf uns und wer wir sind, haben.

Sei nachsichtig. Wer einen Groll mit sich herumschleppt hat schwer zu tragen. Bildquelle: healthyfeelings.de - erstellt mit canva.com
Sei nachsichtig. Wer einen Groll mit sich herumschleppt hat schwer zu tragen. Bildquelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com

Wenn du deinen Groll nicht irgendwann loslässt, wird es dich unglücklich machen und dein ganzes Leben negativ beeinflussen. Ich weiß, dass das schwer ist. Es ist schwer, loszulassen, insbesondere dann, wenn es sich so ungerecht anfühlt. Aber es bringt uns nicht weiter, wenn wir an unserer Wut festhalten. Damit verschenken wir wertvolle Energie für Dinge, die wir nicht ändern können und die uns nur weh tun.

Gleichzeitig können wir Brücken bauen, wenn wir versuchen, andere zu verstehen und ihnen zu verzeihen. Wir Menschen sind nicht unfehlbar und versuchen meistens unser Bestes – auch wenn es manchmal nicht reicht.

Today i decided to forgive you. Bildquelle: healthyfeelings.de erstellt mit canva.com
Today i decided to forgive you. Bildquelle: healthyfeelings.de erstellt mit canva.com

4. Nutze deine Stärken

Dich auf deine Stärken zu fokussieren und sie zu nutzen gehört zu einem der Schlüssel zu einem glücklicheren Leben.

Wie oft denken wir, das wir etwas nicht können und fokussieren uns auf genau jene Schwächen, weil wir das Gefühl haben, einfach nicht gut genug zu sein. Dabei ist es so viel sinnvoller, sich auf seine eigenen Stärken zu besinnen und diese zu nutzen.

Denn was wir gut können und was uns Spaß macht führt automatisch zu mehr Glück und Freude. Wenn wir also unsere Stärken nutzen führen wir ein glücklicheres und erfüllteres Leben.

Auch führen wir bessere Beziehungen, wenn wir uns auf unsere Stärken fokussieren und nicht auf unsere Schwächen. Und gesünder ist es ebenso.

Wenn deine Stärke der Humor ist, versuche diesen stärker zu nutzen und zum Beispiel andere zum Lachen zu bringen. Oder wenn du besonders gut einfühlsam zuhören und da sein kannst und es dir Freude bereitet, dann versuche diese Stärke in deinem privaten und beruflichen Umfeld zu nutzen.

Jeder hat hierbei andere stärken. Manchmal bekommen wir dabei das Gefühl, wir hätten gar keine Stärken, weil wir sie für so selbstverständlich halten oder denken, dass das ja jeder könne. Aber dem ist nicht so. Sollte es dir schwer fallen einzuschätzen, was deine Stärken sind, dann findest du im Internet Tests (z.B. hier), um dies herauszufinden.

Dabei machen uns die 5 besten Stärken am meisten Freude. Je öfter wir sie in unseren verschiedenen Lebensbereichen nutzen, desto besser geht es uns und desto glücklicher sind wir.

Letztendlich kommt es immer darauf an, was du aus deinen Stärken machst. Und bist du glücklicher durch sie, wirst du automatisch auch in den Bereichen Zufriedenheit, Dankbarkeit und Hoffnung stärker.

Viele Studien belegen, dass Menschen, die ihre Stärken kennen und nutzen zufriedener und kreativer sind, weniger Stress haben und auch weniger häufig krank sind, sowie mehr Sinnhaftigkeit in ihrem Tun empfinden. Unsere Lebenszufriedenheit steigt also, wenn wir unsere Stärken einsetzen.

5. Baue Pausen und Entspannung in deinen Alltag ein

Regelmäßige Pausen und Entspannung sind für ein zufriedenes und glückliches Leben ebenfalls unabdingbar. Wir reduzieren damit Stress und Anspannung und fühlen uns damit entspannter und glücklicher.

Wie du die Pause gestaltest, ist am Ende nicht so wichtig, solange dich der Inhalt der Pause entspannt und du dir damit was Gutes tust. Ob du nun was liest, etwas spielst oder einen Kaffee trinkst, ist nicht so wichtig.

Besonders hilfreich ist es, wenn du immer wieder auch Zeiten einbaust, in denen du gar nichts tust. Die Langeweile, beim nix tun, hilft deinem Gehirn, sich neu zu ordnen und zu strukturieren und schafft Raum für neue Kreativität. Und gleichzeitig entspannst du dich und reduzierst Stress.

Es mag erstmal ungewohnt und ja, langweilig sein. Aber es wird dir gut tun. Denn das Gefühl von Zeitüberfluss verstärkt unser Glück.

Ich werde lustigerweise oft dann am kreativsten, wenn ich quasi nix tue. Zum Beispiel, wenn ich mir morgens mal die Zeit nehme und einfach nur liegen bleibe und vor mich hin „döse“.  Oder wenn ich unter der Dusche stehe und das Wasser auf mich nieder prasseln lasse und dabei die Zeit vergesse. Das ist dann meistens besonders ungünstig, weil ich mir meine Ideen nicht sofort notieren kann – so unter der Dusche 🙂

6. Meditation: Entspannung und Selbstfindung

Zur Entspannung ist auch Meditation hilfreich. Dabei entspannt sie uns nicht nur, sondern kann uns auch glücklicher machen. Wenn wir meditieren, fokussieren wir uns und lassen unseren Geist an uns vorüber ziehen. Gleichzeitig, werden wir dabei ruhiger und gelassener. Wie ich letztens noch gelesen habe:

„Ein unruhiger Geist ist ein unglücklicher Geist.“

Deshalb kann dir tägliches meditieren helfen, entspannter und glücklicher zu werden.

Meditieren verändert dabei nachweislich Areale im Gehirn. Es stimuliert die Areale, die für das Glück zuständig sind und verkleinert jene (den Mandelkern), die für die Angst zuständig sind.

Ich selber habe es schon das eine oder andere Mal ausprobiert. Dafür gibt es auch entsprechende Apps, die eine Meditation begleiten. Wer keine geführte, sondern eine freie Meditation bevorzugt, kann mittels Apps beruhigende Hintergrundgeräusche laufen lassen, um die Entspannung und das Gefühl des „ich meditiere nun“ zu verstärken.

Ich persönlich mag die ungeführte Meditation am liebsten und brauche auch keine Hintergrundmusik. Ich genieße dabei die Stille um mich herum.

7. Erinnere dich an das Glück, dass du schon in dir gespeichert hast

Erinnere dich an die glücklichen Momente in deinem Leben und du wirst von Glück erfüllt werden. Wenn du dich an die Momente erinnerst, in denen du glücklich warst, wirst du feststellen, dass du schon ganz viel Glück in dir gespeichert hast.

An glückliche Zeiten und Momente zu denken, kann die Gefühle aus der jeweiligen Situation hervorrufen, und dir damit ganz viel Freude schenken.

Es kann also gut für dich und dein Glück sein hier manchmal gedanklich und achtsam zurück zu gehen und in alten Zeiten zu schwelgen. Es macht uns bewusst, was wir alles schon schönes erlebt haben und für wie vieles wir dankbar sein können.

Das Glück ist bereits in dir. Du musst nur darauf aufmerksam werden. Bildquelle: healthyfeelings.de - erstellt mit canva.com
Das Glück ist bereits in dir. Du musst nur darauf aufmerksam werden. Bildquelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com

Wir können die Erinnerungen aktiv aufleben lassen

Aber nicht immer passiert es geplant, dass wir uns an Schönes erinnern. Manchmal sind es auch bestimmte Geschmäcker oder Gerüche, zum Beispiel aus unserer Kindheit, die uns in andere Zeiten zurückversetzen und uns mit Glück erfüllen. Das können zum Beispiel die Gerüche von der Weihnachtszeit sein, wie der Geruch von Glühwein oder gebrannten Mandeln.

Wenn wir uns also mal nicht so gut fühlen und ein bisschen Glück gebrauchen können, können wir diese Glücksgefühle und Erinnerungen aktiv heraufbeschwören, in dem wir zum Beispiel selbst gebrannte Mandeln machen und uns so mit dem heraufziehenden Duft der Mandeln direkt glücklicher fühlen. (Ich kann dir dieses Rezept empfehlen, um gebrannte Mandeln selbst zu machen. Ich fand sie sehr lecker :))

Vielleicht tut es dir aber auch einfach gut, in einer Box mit Erinnerungsschnipseln oder Fotobüchern zu stöbern und so die glücklichen Erinnerungen bewusst hervorzuholen.

Das Glücksglas, welches ich im Artikel 8 hilfreiche Rituale vorgestellt habe, kann dir hier eine Hilfe sein, um zukünftige Glücksmomente zu notieren und dir bei Bedarf durchzulesen.

Du könntest dir auch, wie eine liebe Glückszauberin aus einer meiner Lieblings-Facebook-Gruppen es getan hat, eine Fotowand herstellen, mit all den Gesichtern deiner Lieben, so dass du immer wieder an sie und die schönen Glücksmomente mit ihnen erinnert wirst.

Deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt, um die Macht der Erinnerungen aufleben zu lassen und deinen Alltag immer wieder mit ihnen zu bereichern.

8. Die richtige Ernährung und die richtigen Nährstoffe können dein Glück unterstützen

Ich möchte auch das Thema Ernährung und Nährstoffe nicht unerwähnt lassen. Wir alle wissen doch im Grunde, wie wichtig eine gesunde Ernährung ist. Aber diese ist nicht nur wichtig für deine körperliche Gesundheit, sondern auch relevant für dein Glück. Denn um sich gut und glücklich zu fühlen, ist es so wichtig, ausreichend mit Nährstoffen versorgt zu werden. Dafür ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung sehr wichtig.

Aber nicht immer können wir alle Nährstoffe über die Nahrung im ausreichenden Maße bekommen.

Vitamin D – und Jodmangel sind zum Beispiel ein großes Problem. Wir bekommen in unseren Breitengraden nicht genug davon. Dabei hat insbesondere das Vitamin D einen großen Einfluss auf unser Gemüt. Nicht umsonst spricht man im Winter auch von einem Winterblues oder einer Winterdepression. Diese ist oft auf einen Vitamin-D-Mangel zurückzuführen und lässt sich vermeiden, wenn wir entsprechend Vitamin D supplementieren. Aber nicht nur im Winter fehlt den meisten von uns Vitamin D. Auch im Sommer bekommen wir oft nicht genug Sonne und damit Vitamin D ab (wer liegt schon jeden Tag stundenlang ohne Sonnencreme nackt in der Sonne um genug Vitamin D aufzunehmen). Dementsprechend kann auch hier eine Supplementierung Sinn machen (Ich kann zum Thema das Buch von Dr. von Helden empfehlen, wer sich da gerne tiefergehend mit beschäftigen möchte – Achtung, keine Werbung. Ich verdiene hiermit nichts und stehe auch sonst in keinem Zusammenhang mit dem Autor).

Der Fall Vitamin D zeigt, wie wichtig es ist, zu schauen, dass man auch mit Nährstoffen gut versorgt ist. So können wir gesünder und glücklicher durchs Leben gehen.

9. Malen kann glücklich machen

Malen und Zeichnen macht uns ebenfalls glücklich.

Wenn du malst lässt du deiner Kreativität freien Lauf und erschaffst aktiv etwas. Und das macht uns glücklich. Mit dem Malen können wir im hier und jetzt unsere Gefühle ausdrücken und gleichzeitig dem Alltag entfliehen. Zudem reduziert es Stress, weil wir das Drumherum und belastende Gedanken und Gefühle abschütteln können. Wir können also beim Malen entspannen und geben uns damit eine Pause von allem, was nicht schön ist.

Unser Glückshormon, das Dopamin steigt dabei an, während das Adrenalin sinkt. Wir empfinden beim Malen dadurch mehr Motivation und Glück.

Auch förderst du deine Konzentration und Wahrnehmung, wenn du malst. Kindern hingegen hilft es bei der Motorik.

Fluss gemalt in Acryl. Bildquelle: healthyfeelings.de
Fluss gemalt in Acryl. Bildquelle: healthyfeelings.de

Beim Malen entsteht ein Schaffensprozess, mit dem wir etwas ausdrücken. Wir offenbaren uns durch das Bild und können unsere Gefühle verarbeiten. Deshalb findet das Malen auch in der Kunsttherapie Anwendung.

Außerdem macht das Malen einfach Spaß und erfüllt dich auch später noch mit Freude, wenn du ein Werk fertig gestellt hast und stolz darauf sein kannst, was du aufs Papier gebracht hast. Ich zum Beispiel freue mich immer mal wieder, wenn ich an der Wand im Flur vorbei gehe, an der ein paar meiner Bilder hängen. Dabei geht es weniger darum, wie gut sie sind, sondern dass ich mich darüber freue, sie erschaffen zu haben. Ich verbinde positive Gefühle mit ihnen.

Ich weiß, ich weiß. Nicht jeder wird unbedingt Freude am Malen entwickeln. Und deshalb kann das hier auch kein Glücksrezept für alle sein. Aber was hat man zu verlieren, es einmal auszuprobieren. Vielleicht wird es dir gut tun, wenn du dich ernsthaft darauf einlässt.

Aber auch andere kreative Beschäftigungen können dir ähnlich gut tun, weshalb es auch einfach sein kann, dass du dein Glück in einer anderen kreativen Beschäftigung findest (Stricken, Häckeln, Basteln, Schreiben uvm.).

10. Hör auf andere glücklich machen zu wollen

Das klingt jetzt im ersten Moment vielleicht falsch, aber das ist es nicht.

Du bist nicht für das Glück anderer verantwortlich – das sind sie selbst. So wie du für dein eigenes Glück verantwortlich bist.

Du musst nicht alles machen, was andere wollen, nur damit sie glücklich sind und dafür gar noch deine eigene Bedürfnisse hinten an stellen. Nein, an erster Stelle stehen du und dein eigenes Glück.

Das bedeutet nicht, dass wir nicht für andere da sein sollten, wenn sie mal Hilfe oder ein offenes Ohr brauchen. Es heißt auch nicht, dass wir nicht nett, hilfsbereit und zuvorkommend sein sollten. Und es bedeutet nicht egoistisch zu sein. Es bedeutet einfach, sich nicht dafür verantwortlich zu fühlen oder verantwortlich machen zu lassen, dass andere ihr Glück finden. Denn das ist nicht unsere Aufgabe. Und es wird uns unglücklich machen, wenn wir immer alle anderen vor unsere eigenen Bedürfnisse stellen.

Wenn dein Partner zum Beispiel nicht gut allein sein kann und deshalb möchte, dass du seine Zeit nur noch mit ihm verbringst und du deinen Hobbys und Freunden nicht nachgehen kannst, dann wird das nichts an seiner Grundsituation des Unglücks ändern. Aber dich noch dazu unglücklich machen, weil du dein Leben nicht so führen kannst, wie es dich glücklich macht. Er macht dich dann damit für sein Glück verantwortlich, obwohl du das nicht bist.

Dabei könnte er selbst dafür sorgen, dass er auch Freunde und Hobbys hat und sich so ausgeglichener und glücklicher fühlen. Und vor allem könnte er so auch dir deinen Freiraum für deine Hobbys und Freunde lassen.

Sich zu lieben bedeutet nicht, dass der andere für das eigene Glück verantwortlich ist. Und so ist das auch in der Familie oder mit Freunden. Am Ende ist jeder seines eigenen Glückes Schmied. Egal was andere sagen oder tun. Du hast in der Hand, wie du darauf reagierst, damit umgehst und wie du dein Leben gestaltest. Niemand außer dir trägt die Verantwortung für dein Leben und dein Glück.

Und letztendlich machst du auch andere viel glücklicher, wenn du in dir selbst ruhst und glücklich bist.

Wenn du selbst nicht glücklich bist, dann kannst du die anderen auch nicht glücklich machen. Bildquelle: healthyfeelings.de erstellt mit canva.com
Wenn du selbst nicht glücklich bist, dann kannst du die anderen auch nicht glücklich machen. Bildquelle: healthyfeelings.de erstellt mit canva.com

11. Notiere dir, was dich glücklich macht

Um dir dein Glück zu verdeutlichen, kann es hilfreich sein, dir deine Träume zu visualisieren. So hast du sie immer wieder vor Augen. Das heißt, schreib dir auf, wovon du träumst und was deine Ziele im Leben sind.

Aber nicht nur seine Träume und Ziele aufzuschreiben kann hilfreich sein. Auch zu notieren, was für ein Glück du im Leben hast, kann dir dein Glück immer wieder vergegenwärtigen. Ob es nun das Haustier, die beste Freundin, deine Hobbys oder schöne Erinnerungen sind. Du könntest hier auch notieren, mit welchen Dingen du dir auch in Zukunft Glück schenken kannst,  wenn es dir mal nicht so gut geht. Quasi eine Notfall-glücklich-Macher-Liste.

Alles was du notierst, verinnerlicht sich ganz anders, als es reine Gedanken je könnten.

Wenn du magst, verschönere deine Liste mit Bildern, so dass du deine Ziele noch deutlicher vor Augen hast.

Das Fazit aus dieser Artikelreihe

Nimm dir Zeit für die Dinge, die wirklich wichtig sind. Verbringe sie mit Menschen und Dingen, die dir Freude bereiten. Sei dabei achtsam und dankbar.

Sammle Glücksmomente und nicht Dinge, die bedeutungslos sind. Denn am Ende deines Lebens ist nicht entscheiden, was du an materiellem angehortet hast, sondern wie viele Erinnerungen du schaffen konntest.

Der Sinn des Lebens besteht unter anderem darin, glücklich zu sein (wenn du dir über den Sinn des Lebens Gedanken machst, ist vielleicht auch dieser Artikel hier für dich interessant). Und dafür kannst du einiges tun. Du kannst Glück nicht kaufen, aber du kannst versuchen ein paar neue Gewohnheiten in dein Leben zu implementieren, die schon anderen Leuten nachgewiesenermaßen geholfen haben. Den Fokus dabei auf die kleinen, aber wichtigen Dinge zu lenken, wird dir helfen, ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen.

Wie du glücklich wirst? Sammle Glücksmomente und keine Dinge... Bildquelle: healthyfeelings.de - erstellt mit canva.com
Wie du glücklich wirst? Sammle Glücksmomente und keine Dinge… Bildquelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com

Passend zum Thema mag ich noch dieses Lied mit euch teilen, was ich sehr gerne mag und welches Mut macht, auch in schweren Zeiten nicht aufzugeben und das Glück zu sehen, was wir haben:

Insbesondere mag ich dabei diese Stelle:

It’s a good life even when hope is forsaken
Even when your heart is breaking
Never forget it’s worth saving
Never forget it’s a good life
Seeing the sun on the tree line
Feeling the breeze on a warm night
Holding your hand of love

Happiness is not made of gold
It’s made of memories only you and I hold“

Rea Garvey

Super Glücksliste – 41 Tipps für ein glückliches Leben

Und hier nochmal die super Glücksliste mit allen 41 Tipps für ein glückliches Leben, die du dir gerne auch ausdrucken kannst, um dir die wichtigsten Punkte immer wieder zu verdeutlichen.

  1. Es gibt keinen Weg zum Glück – der Weg ist das Glück.
  2. Glück lässt sich nicht kaufen.
  3. Mache dir bewusst, was du bereits hast.
  4. Dankbarkeit ist einer der Schlüssel zum Glück.
  5. Achtsamkeit ist ein weiterer Schlüssel zum Glück.
  6. Freue dich über die kleinen Dinge im Leben.
  7. Das Leben ist zu kurz für negatives Denken.
  8. Lass deinen alten Schmerz los.
  9. Jeder Fehler den du machst, hat auch eine gute Seite. Und jede schlimme Situation, kann ihr Gutes haben.
  10. Sei nicht neidisch darauf, was andere haben.
  11. Glück ist, Menschen zu lieben und geliebt zu werden.
  12. Anderen Menschen wichtig zu sein, ist ebenfalls Glück.
  13. Glück ist, nicht allein zu sein.
  14. Aber auch alleine sein, kann glücklich machen.
  15. Glück ist die Welt mit Kinderaugen zu betrachten.
  16. Folge deinem Herzen.
  17. Finde eine Aufgabe, die dich glücklich macht.
  18. Verschaffe dir Flow-Momente.
  19. Glück ist Gesundheit. Sei dankbar dafür.
  20. Glück lässt sich nicht erzwingen.
  21. Singe fröhliche Lieder.
  22. Bewegung fördert unser Wohlbefinden.
  23. Genug Schlaf ist wichtig.
  24. Lache so oft du kannst.
  25. Freue dich darüber, in der besten Zeit und in einem reichen Land zu leben
  26. Gehe „immer“ mit einem Lächeln durch die Welt.
  27. Genieße die Nähe von Tieren.
  28. Nimm dich selbst nicht zu ernst. Lach auch mal über dich selbst.
  29. Lebe im „Hier und Jetzt“.
  30. Sag nein zu Dingen, die dir nicht gut tun.
  31. Lebe deine Träume.
  32. Sei auch mal selbstlos.
  33. Lass deinen Ärger los und versuche nachsichtiger zu sein.
  34. Nutze deine Stärken.
  35. Baue Pausen und Entspannung in deinen Alltag ein.
  36. Finde Entspannung und Selbstfindung in Meditation.
  37. Erinnere dich an das Glück, dass du schon in dir gespeichert hast.
  38. Die richtige Ernährung und die richtigen Nährstoffe können dein Glück unterstützen.
  39. Malen kann glücklich machen.
  40. Hör auf andere glücklich machen zu wollen.
  41. Notiere dir, was dich glücklich macht.

Was macht dich im Allgemeinen glücklich? Was brauchst du für ein zufriedenes und glückliches Leben? Konntest du etwas für dich aus dieser Artikel-Reihe mitnehmen? Wenn du magst, schreib mir hierzu gerne in den Kommentaren.

Hier findest du Teil 1 der Reihe “Der Weg zum Glück”

Hier findest du Teil 2 der Reihe “Der Weg zum Glück”

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