Toxische Beziehungen in der Familie

Immer wieder kommt es vor, dass uns Menschen nicht so behandeln, wie wir es eigentlich verdient haben. Aber nicht immer sind es Menschen von außerhalb. Oft sind es genau die Menschen aus unserem engsten Familienkreis, die uns nicht gut tun. Genau die Menschen, die eigentlich für uns da sein sollten und uns ihre bedingungslose Liebe schenken sollten.

Und damit ist Familie nicht immer das, was wir uns wünschen.

Toxische Familienbande

Viele kennen das Phänomen toxischer Beziehungen unter Partnern. Aber toxische Beziehungen begrenzen sich nicht allein auf eine Partnerschaft. Familiäre Beziehungen können ebenso toxisch, und damit giftig für uns sein.

In toxischen Beziehungen werden dabei die psychischen und physischen Grenzen des Familienmitgliedes nicht geachtet, sondern fortwährend überschritten.

Die Formen toxischer Beziehungen sind hierbei ganz unterschiedlich.

So gibt es Beziehungen, in denen Schuldgefühle eingesetzt werden, um den anderen gefügig zu machen. Mit Druck und dem einreden von Schuldgefühlen wird dabei versucht, die eigenen Ziele zu erreichen, egal wie es sich auf den anderen auswirkt. Die Liebe und Zuneigung des anderen wird dabei als Druckmittel benutzt, um zu bekommen, was man möchte.

In anderen Beziehungen gibt es zum Beispiel Eltern, die ihren Kindern keine emotionale Nähe geben können oder wollen und so immer eine Distanz zu ihren Kindern bewahren und sie nie an sich heran lassen. Damit vermitteln sie ihrem Kind, dass es nicht gut genug und nicht liebenswert ist. Und im Zweifel versucht dieses ein Leben alles zu tun, um sich die Liebe des anderen zu “verdienen” und diese unüberbrückbare Distanz zu überwinden.

Manche Eltern bevorzugen wiederum eines ihrer Kinder und behandeln das andere sichtbar schlechter. Das kann zum Beispiel daran liegen, dass sie sich selbst in dem Kind wiederfinden und diese Anteile an sich selbst nicht lieben, was sie auf ihr Kind übertragen.

Auch gibt es familiäre Beziehungen, in denen ganz offen schlecht miteinander umgegangen wird und in denen Beleidigungen, psychische und körperliche Gewalt an der Tagesordnung liegen. Die Betroffenen haben keinen Respekt vor der anderen Person. Sie erniedrigen sie und halten sie klein.

Toxisches Verhalten kann aber auch in eher liebevollen Familien Einzug halten, wenn aufgrund von Verlustängsten krankhaft an den Kindern festgehalten wird. Dann werden die Kinder klein gehalten und überbeschützt, aus Angst verlassen zu werden. So können diese niemals lernen selbstständig zu werden und sich im natürlichen Abnabelungsprozess abzunabeln. So mischen sich vielleicht die Eltern in alles ein und manipulieren wo sie nur können. Und engen den Betroffenen ein, so dass dieser auch in Zukunft Schwierigkeiten hat, enge Beziehungen einzugehen, denn die eine enge Beziehung überfordert schon genug.

Oft finden sich auch mehrere der genannten Verhaltensweisen in toxischen Familien wieder.

Allem gemein haben diese Verhaltensweisen, dass sie die davon Betroffenen nicht stärken, sondern schwächen. Ihnen also folglich nicht gut tun.

Toxische Verbindungen können dabei nicht nur die Eltern-Kind-Beziehung betreffen, sondern auch die Großeltern, Geschwister, Tanten, Onkel, Cousins oder Cousinen betreffen – also jegliche Familienmitglieder.

Familienbande sind unzertrennlich – oder?

Manche Menschen sind dabei immer noch dem Irrglauben verhaftet, dass Familienbande unzertrennlich sind und dass Familie bedeutet, dass sie immer da ist, egal wie wir uns verhalten. Das ist halt Familie. Da muss man eben mit Leben, wenn sie einen nicht gut behandelt.

Ich glaube zwar, dass es tatsächlich so ist, dass wir in der Familie mehr hin nehmen und Fehlverhalten länger aushalten. Aber gesund ist das dennoch nicht. Natürlich, als Kinder sind wir unseren Eltern und Geschwistern ausgeliefert und von ihrer Zuneigung abhängig, da sie uns versorgen müssen (was aber auch da nicht bedeutet, dass wir alles hinnehmen müssen. Wenn Eltern z.B. gewalttätig werden, dann gibt es Stellen, bei denen sich Kinder Hilfe suchen können und sollten).

Aber sobald wir alt genug sind, um uns selbst versorgen zu können, sind wir nicht mehr von unserer Familie abhängig. Wir sind keine unselbstständigen Kinder mehr und können selbst für uns einstehen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollten wir uns klar machen, dass Familie nicht alles darf und wir es verdient haben, mit Respekt und Liebe behandelt zu werden. Und dass wir über unsere Gefühle sprechen können sollten und dürfen.

Jeder Mensch hat Respekt verdient

Nicht nur als Eltern haben wir Respekt verdient, nein auch als Großeltern, Kinder, Enkel, Geschwister, Tante und Onkel oder als Cousin oder Cousine. Denn gegenseitiger Respekt ist keine Einbahnstraße. So wie auch eine liebevolle und fürsorgliche Beziehung an sich keine Einbahnstraße ist.

Wenn einer immer gibt und alles für den anderen tut, während der andere nichts zurück gibt und im Zweifel noch unfreundlich, beleidigend etc. ist, dann herrscht ein Ungleichgewicht, das ungesund ist und uns krank machen kann.

Denn Familie heißt nicht, dass man einen Freifahrtschein bekommt, sich zu verhalten wie man möchte. Nur weil man verwandt ist, legitimiert es einen nicht, sich wie ein egoistischer Narzisst zu verhalten.

So wie man sich eine gute Freundschaft oder Beziehung „verdienen“ muss, muss man sich auch verdienen, ein Teil der Familie zu sein. Verdienen heißt in diesem Kontext nichts anderes, als dass man gut mit dem anderen umgeht und sich umeinander bemüht. Sich Liebe, Zeit, Fürsorge schenkt. Sich unterstützt und füreinander da ist. 

Wenn dies nicht der Fall ist und uns unsere Familie oder einzelne Mitglieder nicht gut tun, dürfen (und sollten) wir uns von ihnen abgrenzen. Denn alles andere wäre toxisch für uns und unsere Gesundheit.

Manchmal müssen wir Beziehungen beenden um uns zu schützen

Zu erkennen, dass eigene Beziehungen toxisch sind, ist nicht immer ganz einfach. Aber wenn du merkst, dass dir andere nicht gut tun und sie dich herunterziehen, klein machen und erniedrigen, dann bist du wahrscheinlich in einer toxischen Beziehung.

Auch wenn sie versuchen dein Selbstbewusstsein zu untergraben und nicht wollen, dass es dir gut geht und du Erfolg hast, dann hast du es höchstwahrscheinlich mit einer toxischen Person zu tun. Und dann wäre es ratsam zu überlegen, ob du nicht mehr gewinnst, wenn du aus der Beziehung aussteigst.

Natürlich kann und sollte man an Beziehungen arbeiten. Aber das funktioniert eben nicht einseitig.

Und aus der persönlichen Erfahrung, im privaten sowie im beruflichen Bereich, heraus kann ich sagen: Man kann nur etwas verändern, wenn beide Parteien es auch wirklich wollen. Wenn die andere Person nicht (ein-)sieht was sie dir antut und das in eurer Beziehung etwas nicht stimmt. Wenn sie nicht bereit ist, an sich zu arbeiten, dann wird sich die Beziehung auch nicht verändern. Und dann ist es an dir eine Entscheidung zu treffen, die gut für dich ist – auch wenn das bedeutet, diese Person loszulassen.

Du kannst die anderen nicht ändern. Du kannst nur dich selbst ändern. Quelle: healthyfeelings.de - erstellt mit canva.com
Du kannst die anderen nicht ändern. Du kannst nur dich selbst ändern. Quelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com

Denn wenn du mal abwägst, was dir die Beziehung „bringt“, also was die positiven Eigenschaften der Beziehung angeht. Und du schaust, was sie dir an negativen Attributen einbringt, dann kann die Entscheidung manchmal nur sein, dass man geht, anstatt sich weiter verletzen zu lassen. Denn du bist wertvoll und du hast es verdient, gut behandelt zu werden!

Und wenn dir jemand nicht gut tut, welchen Mehrgewinn ziehst du dann noch aus der Beziehung?

Natürlich betrachtet man Beziehungen nicht als wirtschaftliches Unternehmen, das Gewinn abwerfen soll. Aber Beziehungen sollten uns gut tun und damit einen Gewinn für unser Leben darstellen. Sie sollten unser Leben bereichern und nicht verschlechtern.

Deshalb müssen wir uns manchmal genau vor diesen Menschen schützen, die wir eigentlich lieben. Und manchmal ist der Punkt gekommen, an dem man einsehen muss, dass eine Beziehung nicht funktioniert und einem nicht gut tut. Und dann ist es besser, diese zu beenden, anstatt sich weiter weh tun zu lassen.

Letting go of toxic people in your life ia a big step in loving yourself. Quelle: Bild S. Hermann & F. Richter auf Pixabay / bearbeitet mit canva.com
Letting go of toxic people in your life ia a big step in loving yourself. Quelle: Bild S. Hermann & F. Richter auf Pixabay / bearbeitet mit canva.com

Die Hoffnung stirbt zuletzt – oder?

Und trotzdem wartet man manchmal. Und wartet und hofft, dass sich etwas verändern wird. Vielleicht wird er oder sie diesmal ja anders reagieren. Vielleicht entschuldigt er sich mal. Oder sie merkt, was sie getan hat.

Aber das tut es bei diesen Persönlichkeiten meistens nicht. Und am Ende liebt man vor allem die Person, die sie in der eigenen Vorstellung sein könnte. Die Person, wie sie vielleicht mal war. Und nicht wirklich die, die da ist und einen so schlecht behandelt.

Ich habe früher den Satz „Ich liebe dich, aber ich mag dich nicht.“ nicht ganz verstehen können. Wie kann man jemanden lieben, den man nicht mag?

Wenn man sich toxische Beziehungen ansieht, wird er jedoch verständlich. Wenn wir genau darüber nachdenken, mögen wir die Person, die wir vor uns sehen nicht. Sie ist gemein und verletzt uns immer wieder. Wir mögen doch eigentlich Menschen, die uns gut behandeln und unsere Liebe erwidern. Aber wir lieben sie, weil man die Vergangenheit nun mal nicht auslöschen kann und es Dinge gibt, die einen verbinden. Und seien es „nur“ die Familienbande.

Wir sind vielleicht zusammen aufgewachsen und haben viel erlebt. Oder wir mussten sie viele Jahre um uns haben, weil wir ein Kind waren und nicht wegkonnten. Wir waren von der Anerkennung dieser Person abhängig und deshalb „mussten“ wir bleiben. Und deshalb lieben wir diese Person, die wir eigentlich nicht mögen, weil sie uns zu oft und zu leichtfertig verletzt.

Auch ich habe toxische Personen in meiner Familie

Auch ich habe toxische Personen in meiner Familie. So war ich schon als kleines Kind einem Familienmitglied ausgesetzt, das mich von klein auf schlecht behandelt hat. Diese Person hat mir immer wieder zu verstehen gegeben, dass ich nicht gut genug bin und dass nichts was ich tue gut genug ist. Ich wurde immer wieder angeschrien und durfte mit der ausgerutschten Hand vorlieb nehmen. Ich musste immer auf der Hut sein und ich hatte immer Angst – denn alles was ich tat konnte im falschen Moment falsch sein – denn ihr Handeln und ihre Laune waren sehr ambivalent. Fiel einem versehentlich ein Glas herunter, konnte es sein, dass man gesagt bekam „Das macht doch nichts. Das passiert jedem Mal.“ oder man bekam die volle Härte der Strafe zu spüren, für ein Versehen, für das man nichts konnte. Gerechtigkeit und Fairness konnte man nicht erwarten.

Deshalb habe ich mich schon in jungen Teenagerjahren abgewandt und meine Angst immer mehr überwunden, auch wenn dies bis ins Erwachsenenalter dauerte.

Da sie jedoch nicht in der Lage war, ihr Verhalten zu ändern und auch niemals die Schuld bei sich sah, entschied ich mich dafür, mit dieser Person nichts mehr zu tun haben zu wollen – auch wenn sie Familie war und ich sie liebe. Aber Menschen, die mir nicht gut tun und die mich schlecht behandeln, haben in meinem Leben nichts verloren – dafür bin ich mir selbst zu wichtig!

Leider blieb es nicht bei dieser einen Person, denn ihr Handeln beeinflusste auch ein anderes Familienmitglied, das sich nicht von ihr abgrenzen konnte. Auch bei dieser Person entschied ich mich, mich nicht weiter schlecht behandeln zu lassen. Ich muss mir nicht sagen lassen, dass ich dumm oder schlecht sei. Und ich muss nicht zulassen, dass jeder Fremde besser behandelt wird als ich. Ich erkannte auch hier, dass ich die Person nicht mochte, zu der sie sich entwickelt hatte – auch wenn ich sie liebte. Und ich ließ los – denn um mich selbst zu schützen, musste ich den, den ich liebte, „gehen lassen“.

Game over. Quelle: Gerd Altmann auf Pixabay
Game over. Quelle: Gerd Altmann auf Pixabay 

Was du tun kannst, wenn du toxische Mitglieder in deiner Familie hast

Das Loslassen meinerseits war der letzte Schritt auf einem langen Weg des immer wieder Verzeihens, obwohl ich nie um Verzeihung gebeten wurde und nie eine Entschuldigung erhalten habe. Ich habe so oft versucht zu reden. Ich habe so oft versucht die anderen dazu zu bringen zu verstehen, was es mit mir macht, wenn sie mich so behandeln. Und mit einer Person habe ich sogar eine psychologische Beratung probiert – als Chance, einander näher zu kommen und besser zu verstehen. Aber auch hier kam zum Vorschein: man kann nur etwas verändern, wenn der andere auch was ändern möchte. Und das war hier nicht der Fall. Deshalb blieb nur die Abgrenzung, als letzte Möglichkeit.

Wenn du also selbst toxische Personen in deiner Familie hast, empfehle ich dir folgende Schritte, um zu einer Lösung zu kommen – wie auch immer sie ausfallen mag.

1. Mach dir klar, was du möchtest

Mach dir als erstes klar, was du dir von der Beziehung wünschst und was du noch möchtest. Möchtest du um sie kämpfen, auch auf die Gefahr hin, dass du weiter verletzt wirst? (was sich durchaus lohnen kann, je nachdem worum es geht). Oder möchtest du einen Schlussstrich ziehen?

Und mach dir klar, dass dein Gegenüber nicht denselben Leidensdruck wie du hat und du vielleicht keine offenen Türen einrennen wirst.

2. Sprich offen über deine Gefühle

Das wichtigste ist, dass du für dich selbst einstehst und dich traust, deinem Gegenüber zu sagen, was es mit dir macht, wenn er dich so behandelt. Und das gilt für den Fall, dass du abschließen möchtest genauso, wie für den Fall, dass du versuchen möchtest an der Beziehung zu arbeiten.

Offene Kommunikation ist hier das A. und O. Wichtig ist dabei, bei dir und deinen Gefühlen zu bleiben und ohne Vorwürfe zu agieren – auch wenn sie berechtigt sein mögen. Machen wir jedoch Vorwürfe, verschließt sich der andere und verhält sich defensiv. D.h. wir erreichen ihn so nicht mehr.

3. Setze Grenzen

Mache dir auch vorab klar, wo deine Grenzen liegen und was du bereit bist zu akzeptieren und was nicht. Und dann stehe auch vor dem anderen für dich und deine Grenzen ein. Grenzen setzten bedeutet dabei zu sagen, was du in Zukunft nicht mehr möchtest und was du nicht mehr tolerieren wirst – mit all seinen Konsequenzen. Was aber gleichzeitig auch bedeutet, zu den Konsequenzen zu stehen, damit dich dein gegenüber ernst nimmt. Wenn du deine Grenzen und Bedürfnisse formuliert hast, kannst du schauen, wie dein Gegenüber reagiert und dementsprechend handeln.

4. Wenn dein Gegenüber positiv reagiert

Zeigt dein Gegenüber Einsicht oder Verständnis, könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr an eurer Beziehung arbeiten wollt. Hier kann es hilfreich sein, sich gemeinsam zu überlegen, wie die Beziehung in Zukunft aussehen soll und was man sich vom anderen wünscht. Auch hier ohne Vorwürfe und positiv formuliert („Ich wünsche mir, dass wir freundlich miteinander sprechen und keine Schimpfwörter benutzt werden.“).

Sind die Fronten schon zu verhärtet, kann es sinnvoll sein sich Unterstützung zu suchen, in Form von Mediation, Familientherapie oder psychologischer Beratung. Diese können euch dabei helfen, einen gemeinsam Weg für eine bessere Beziehung zu finden.

5. Blockt dein Gegenüber ab

Blockt dein Gegenüber ab, liegt es bei dir, dir zu überlegen, welche Konsequenzen du hieraus ziehen möchtest und ob und in welcher Form du eine Beziehung beibehalten möchtest. In manchen Fällen kann es sich richtig anfühlen, den Kontakt auf ein Minimum zu reduzieren. In anderen Fällen ist ein kompletter Kontaktabbruch das einzige richtige Mittel der Wahl.

Manchmal reicht es, mehr für sich selbst einzustehen und zu lernen, Nein zu sagen und sich besser abzugrenzen. Oder zu lernen, sich zu wehren, gegen die Ungerechtigkeiten eines einzelnen Familienmitgliedes.

All das mag nicht leicht sein, aber es ist der einzige Weg, um dich selbst anzunehmen und zu beschützen. Und damit auch mehr Zufriedenheit und Glück in dein Leben zu bekommen. Denn solange toxische Menschen dein Leben verschlechtern, wirst du kein Wohlbefinden erreichen können. Und letztendlich ist es auch immer eine Chance für eine bessere Beziehung mit deinen Eltern, Großeltern, Geschwistern, Tanten, Onkeln, Cousins oder Cousinen.

Aber nur wenn du etwas veränderst, wird sich auch etwas ändern. Go for it! Du bist es wert!

Hast oder hattest du auch schon toxische Menschen in deinem näheren Umfeld? Wenn ja, wie gehst du damit um? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.

If you change nothing, nothing will change. Quelle: healthyfeelings.de - erstellt mit canva.com
If you change nothing, nothing will change. Quelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com

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