Silvester: 25 Fragen für den Jahresrückblick

Und zack ist schon wieder ein Jahr vergangen und wir steuern stark auf Silvester zu. Silvester bedeutet damit aber nicht nur ins neue Jahr zu feiern, sondern auch das alte Jahr Revue passieren zu lassen und sich für das neue Jahr zu überlegen, was man gerne anders hätte.

In meinem letzten Artikel habe ich dir deshalb ein paar Silvesterrituale vorgestellt:

  1. Das Jahr Revue passieren lassen mit dem Memory-Glas (wenn man dieses nutzt).
  2. Schreibe dir auf, was du dir für das neue Jahr wünscht.
  3. Überlege dir, was du dir für das neue Jahr alles vornehmen möchtest. Was möchtest du gerne umsetzen?
  4. Schreibe deinem Zukunfts-Ich einen Brief.
  5. Blei Gießen oder Orakeln

Im heutigen Artikel möchte ich mich vermehrt darauf konzentrieren in die Rückschau zu gehen. Dabei werde ich zum einen von meinem Jahr 2021 erzählen, aber dir ebenso ein paar Fragen vorstellen, mit denen du dein eigenes Jahr Revue passieren lassen kannst.

Mein Jahr 2021

Wenn ich so auf mein Jahr 2021 schaue muss ich sagen, dass es ein sehr hartes und damit kein sehr schönes Jahr war. Es war verbunden mit viel Stress und Leid.

2021- von Trauer und Verlust geprägt

Unser Herzenskater erkrankte im September 2021 an Diabetes und wir fuchsten uns gerade ein, als er unverhofft noch schwerer erkrankte und in kurzer Zeit verstarb. Somit verlor ich einen meiner besten Freunde, der mir immer folgte, wie ein kleiner Schatten.

Unser Herzenskater Rowdy aka Bärchen. Quelle: healthyfeelings.de
Unser Herzenskater Rowdy aka Bärchen. Quelle: healthyfeelings.de

Ebenso musste ich meine beiden Omas zu Grabe tragen. Meine italienische Oma im April 2021, meine deutsche Oma im Dezember 2021.

Meine deutsche Oma starb dabei an den Folgen der Booster-Impfung. Sie litt eine Woche lang furchtbare Schmerzen und bekam immer schlechter Luft und verstarb dann leidvoll. Das war schwer zu ertragen und ein weiterer Schock.

So wurde ich dieses Jahr mit viel Verlust konfrontiert.

Zudem hatte ich viele, viele Schmerztage und bin an so manchem Tag an meinen Erkrankungen verzweifelt.

Das hat dazu geführt, dass ich mich diesem Blog nicht mehr so widmen konnte, wie ich das gerne wollte und auch nicht weiter für meine Fortbildung lernen konnte.

Zudem wurde mir von einer sehr nah stehenden Person schon 2020 sehr weh getan und das erste Gespräch in 2021 verschlimmerte alles. Denn diese Person nimmt meine Erkrankungen nicht ernst und hat mir schlimme Dinge an den Kopf geworden.

Ich habe trotzdem viele Dinge, für die ich dankbar bin

Aber bei all dem Schmerz, körperlich wie seelisch, gab es auch immer wieder Lichtblicke.

Meine Herzensfamilie

Zu jeder Zeit stand mein geliebter Ehemann an meiner Seite und gemeinsam sind wir alle Wellen geritten, egal ob hoch oder tief. Hat unsere Beziehung auch schon so manche Höhen und Tiefen gehabt (insbesondere am Anfang), so schweißten uns unsere Erlebnisse nur umso mehr zusammen und war noch nie so gut wie heute nach über 10 Jahren. Es ist ein wunderbares Gefühl, einen Menschen in seinem Leben zu haben, auf den man sich immer verlassen kann und mit dem man alles teilen kann.

Und so schwierig die Zeiten auch sein mögen: unseren Humor verlieren wir uns nie. Ebenso wenig wie unsere Liebe füreinander. Und dafür bin ich unendlich dankbar.

Auch ist unsere Katze Melody ein wahrer Schatz und ich erfreue mich jeden Tag an ihr.

Unser Mädchen (Katze) Melody Quelle: healthyfeelings.de
Unser Mädchen Melody Quelle: healthyfeelings.de

Zudem ist am 30.10.2021 unsere neue Katze, Sabrina eingezogen. Wir haben sie aus dem Tierschutz aus Spanien bekommen. Und auch wenn die Anfangszeit sehr schwierig war, weil sie uns krank übergeben wurde (inklusive nötiger Quarantäne und dem entsprechenden medizinischen und hygienischen Aufwand) und sich auch die beiden Mädels lange gar nicht verstanden haben und wir die ganze Zeit aufpassen mussten, dass sie sich nicht die Köpfe einschlagen, so ist sie ein zauberhaftes Katzenmädchen, das viel Liebe zu geben hat (und einfordert :)).

Unsere Kleine, Sabrina. Quelle: healthyfeelings.de
Unsere Kleine, Sabrina. Quelle: healthyfeelings.de

So geben uns unsere Katzen ganz viel, egal wie herausfordernd es mit ihnen auch manchmal sein kann. Diese Liebe ist mit nichts zu bezahlen und ich bin jeden Tag sehr dankbar, dass wir sie in unserem Leben haben.

Freundschaft und andere wunderbare Dinge

Es heißt Freundschaft, weil man mit Freunden alles schafft: Auch für meine Freunde bin ich nach wie vor sehr dankbar. Gute Freundschaft ist so wertvoll, gerade wenn die Welt um einen zu zerfallen droht. Außerdem tun schöne Gespräche und lustige Spieleabende einfach nur gut 🙂

Eine schöne Entwicklung war für mich, dass ich mich einem Familienmitglied wieder näher fühle. Sie hat sich merklich bemüht an unserer Beziehung zu arbeiten, was mich sehr gefreut hat.

Ansonsten habe ich mich immer wieder mit kreativen Dingen und ähnlichem beschäftigt, wenn es meine Gesundheit und Zeit erlaubt hat. Und das hat mir ebenso viel Freude gebracht. Ich genieße es dabei, immer wieder neue Sachen auszuprobieren, wie in diesem Jahr das Origamifalten von Geschenkboxen und Weihnachtsdekoration.

Achja und im August 2020 wurde mein Blog ein Jahr alt – yay 🙂 Auch das war ein schöner Moment, den ich im kleinen gefeiert habe.

Was ich aus 2021 für mich mitnehme

Alles in allem habe ich in diesem Jahr aber auch viel gelernt.

Besonders bedeutsam war die Erkenntnis, wie wichtig es ist, sich Zeit füreinander zu nehmen, denn wir wissen nie, wann unsere Lebenszeit abläuft. Diese Erkenntnis ist mir natürlich nicht neu, aber wenn man mehrere Verluste erlitten hat, wird sie nochmal umso deutlicher.

Auch merke ich immer mehr, wie wichtig es für mich ist Grenzen zu setzen und mir Pausen zu gönnen. Deshalb gab es auch länger keinen Blogartikel. Zum einen hatte ich zu oft Schmerzen, zum anderen wollte ich mich aber in den wenigen freien Momenten auch nicht damit noch zusätzlich stressen. (Nicht, dass da viele freie Momente gewesen wären, bei all den vielen Themen.)  Denn ich war schon oft über dem Limit.

Fürs neue Jahr ist das definitiv eine Lektion für mich, an der ich weiter üben möchte. Denn es fällt mir oft schwer, Dinge liegen zu lassen und mich mehr darauf zu fokussieren, mir Gutes zu tun.

Ziele fürs neue Jahr

Auch hoffe ich, im neuen Jahr wieder mehr für meinen Blog schreiben zu können und meine Fortbildung abschließen zu können. Hierbei möchte ich mir aber immer wieder in Erinnerung rufen, dass meine Gesundheit und ich Priorität haben.

Außerdem hoffe ich, dass ich es schaffe, meinen Gesundheitszustand zu verbessern, in dem ich weitere Möglichkeiten ausprobiere. So nutze ich seit ca. 2 Wochen ein neues Migräneprophylaktika und habe Ende Januar 2022 einen Chiropraktikertermin, da ich auch oft Rücken- und Nackenschmerzen habe und hoffe, dass sich eine Behandlung ebenfalls positiv auf die Kopf- und Körperschmerzen auswirkt.

Letztendlich habe ich eine lange Liste an Dingen, die ich noch probieren könnte (genauso lang wie die Liste an Dingen, die ich schon versucht habe) und ich werde auch in 2022 nicht aufgeben, eine Lösung für meine gesundheitlichen Probleme zu finden bzw. einen Weg, um die Symptomatik zu verbessern.

Besonders wichtig ist mir aber, im kommenden Jahr auch, wieder mehr Zeit für meine Lieben zu finden. Denn durch die vielen Dramen im Jahr 2021 kam einiges zu kurz.

Im Großen und Ganzen schaue ich also optimistisch ins Jahr 2022 und hoffe, dass sich dann einiges verbessert 🙂

ABER, nun genug von mir, denn eigentlich soll es hierbei um dich gehen.  

Wie war dein Jahr 2021?

Wie war dein Jahr 2021? Wenn du magst, lasse das vergangene Jahr Revue passieren und schaue doch mal, was sich alles getan hat, im Positiven wie im Negativen.

Hierfür habe ich dir ein paar Fragen herausgesucht, die für die Rückschau hilfreich sein können. Durch sie kannst du nochmal sehen, wofür du eigentlich alles dankbar sein kannst und was du alles geschafft hast. Auch kannst du dir so deine eigene Entwicklung bewusst machen.

Zudem kannst du dich damit an besonders schöne Momente erinnern und sie gedanklich nochmal durchleben. Wenn du magst, kannst du dir dazu auch direkt die entsprechenden Bilder ansehen und in Erinnerungen schwelgen – was Balsam für die Seele ist und uns bewusst macht, wie viel schönes wir doch auch erlebt haben.

25 Fragen für den Jahresrückblick 2021

  1. Welche Sache, die in diesem Jahr passiert ist, hättest du nicht geglaubt, wenn man sie dir vor einem Jahr vorausgesagt hätte?
  2. Was war das schönste Erlebnis in diesem Jahr? Was hat es so Besonders gemacht und wie hast du dich dabei gefühlt? Du könntest auch eine Top 5 oder Top 3 der schönsten Erlebnisse aufschreiben.
  3. Wofür bist du besonders dankbar? Für welche Erfahrungen, Menschen oder Dinge?
  4. Was hat dich in diesem Jahr besonders berührt und warum? Was bedeutet das für dich?
  5. Welche Ziele hast du in diesem Jahr erreicht?
  6. Hast du in diesem Jahr neue Menschen kennen gelernt? Wenn ja, wie war das? Hast du dabei etwas Neues über dich selbst gelernt?
  7. Hast du dieses Jahr irgendetwas zum ersten Mal gemacht? Wenn ja was? Das könnte zum Beispiel sein, einen neuen Ort besucht zu haben oder ein neues Hobby ausprobiert zu haben o.ä. Welche Erfahrungen hast du hierbei gemacht und wie ging es dir damit?
  8. Welchen Herausforderungen warst du ausgesetzt und hast du gemeistert? Wie ging es dir damit? An welchen bist du an meisten gewachsen? Was hast du daraus gelernt?
  9. Was war die größte Enttäuschung in diesem Jahr? Und was kannst du darin auch Positives erkennen?
  10. Welche Entscheidungen musstest du treffen und was lernst du daraus für die Zukunft?
  11. Was hat dich besonders verletzt, traurig und/oder wütend gemacht?
  12. Hast du jemand anderem Unrecht getan? (Möchtest du dich vielleicht dafür entschuldigen?)
  13. Womit bzw. mit wem hast du zu wenig Zeit verbracht?
  14. Hat jemand dieses Jahr etwas zu dir gesagt, das du nie vergessen wirst?
  15. Was würdest du anders machen, wenn du das Jahr nochmal wiederholen könntest?
  16. Was hast du aufgrund deiner Erfahrungen neues über dich gelernt? Hast du dabei neue Fähigkeiten entwickelt? Wenn ja, welche?
  17. Gibt es etwas, das dir wichtig geworden ist, was es vor einem Jahr noch nicht war?
  18. Was war die größte Überraschung in diesem Jahr, mit der du nicht gerechnet hast?
  19. Was hast du in diesem Jahr für dich selbst getan? Für deine Seele, deinen Geist und deinen Körper, also für deine psychische und physische Gesundheit?
  20. Gibt es einen Traum, der dir dieses Jahr besonders in Erinnerung geblieben ist?
  21. Durch wen und was hast du dich besonders geliebt gefühlt?
  22. Was hat dir in diesem Jahr am meisten Freude gemacht?
  23. Worüber konntest du am meisten Lachen?
  24. Worauf bist du in diesem Jahr stolz?
  25. Was findest du gut an dir und warum?

Nun wünsche ich dir viel Spaß beim Beantworten der Fragen und verabschiede mich hiermit für dieses Jahr von dir. Ich wünsche dir einen guten Rutsch ins neue Jahr 2022, wo wir uns in alter Frische wiedersehen.

Hello 2022 Quelle: healthyfeelings.de - erstellt mit canva.com
Hello 2022 Quelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com

Wie ist es dir in diesem Jahr ergangen? Was war schön und was nicht so schön? Was nimmst du für dich daraus mit? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen 🙂



PS: und für optimistische Pessimisten oder pessimistische Optimisten gibts noch ein bisschen was zum wiedererkennen und lachen:



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