Mein Blog feiert seinen ersten Bloggeburtstag

Juhu, mein Blog wird heute 1 Jahr alt. Naja, theoretisch. Praktisch habe ich schon vorher an ihm gewerkelt. Aber mein erster Blogartikel ging heute vor einem Jahr am 21.08.2020 online (auch wenn das eher ein organisatorischer Blogbeitrag war und der erste thematische Blogbeitrag „Jammern verboten?!“ eine Woche später erschien). Das heißt, sein offizieller Bloggeburtstag ist an diesem Tag 🙂 *Jubel *stürmender Applaus

Und deshalb möchte ich heute über meine Blogerfahrung resümieren.

Rückblick

Ich weiß noch, als es darum ging den ersten Artikel online zu stellen, war ich furchtbar aufgeregt und auch ein bisschen ängstlich.

Wenn man sich dazu entschließt einen Blog zu schreiben und dabei auch an persönliche Themen ran geht, macht man sich immer ein stückweit verletzlich.

Aber selbst wenn man ganz einfache Sachtexte schreibt, macht man sich angreifbar, weil theoretisch viele Menschen diese Artikel lesen können. Und dabei wird man niemals den Geschmack von jedem Einzelnen treffen können. Vielleicht ist auch manch einer, einer anderen Meinung. Oder jemand hat einfach Freude daran, andere schlecht zu machen. Und deshalb geht man immer auch ein stückweit das Wagnis ein, angegriffen zu werden für das, was man hier von sich gibt.

Ich musste so eine negative Erfahrung bisher zum Glück nicht machen, was aber auch schlicht und ergreifend daran liegen wird, dass meine Reichweite nicht so groß ist.

Aufgrund meiner chronischen Erkrankungen beschränke ich mich bisher darauf die Blogartikel zu schreiben und sie in einer mir lieben Facebook-Gruppe zu posten und mich dort mit den Menschen dazu auszutauschen.

Deshalb konnte meine Reichweite auch zwangsläufig nicht so wachsen, wie man sich das vielleicht vorstellen würde. Dazu müsste ich mich aktiv in den sozialen Medien wie Facebook, Instagram, Pinterest etc. bewegen. Und dazu fehlen mir, aufgrund meiner Erkrankungen, schlicht und ergreifend die Zeit und die Kraft.

Aber ehrlich gesagt hat es gerade auch gar keine Priorität für mich und so ist es ja auch ganz kuschelig, wenn man einen begrenzten Kreis an Leuten hat, die die Artikel lesen. Ein paar verirren sich auch von Google auf meinen Blog, aber die Zahl ist überschaubar. Dazu muss ich mich auch noch viel mehr mit Keywords und anderem langweiligen Kram befassen. Aber das ist Zukunftsmusik 🙂

Was bisher geschah

Zurück zum Thema: Am Anfang war ich furchtbar aufgeregt und hibbelig, als mein erster Blogartikel online ging. Und auch beim zweiten und dritten Mal habe ich viel Schweiß und Herzblut gebraucht, um soweit damit zufrieden zu sein und die Artikel online gehen zu lassen.

Inzwischen bin ich natürlich viel routinierter. Ich bin immer sicherer geworden im Umgang mit dem Artikel schreiben. Ich schreibe sie inzwischen schneller und intuitiver. Wobei es gleichzeitig oft länger dauert als früher, weil manche Artikel einfach so umfassend und lang geworden sind. Aber angeblich soll länger beim Bloggen besser sein als kurz. Wobei ich mir da manchmal gar nicht so sicher bin 🙂

Die anfängliche Aufregung hat sich also gelegt und ich bin nur noch selten aufgeregt, wenn ein Artikel online geht. Das ist vor allem dann noch der Fall, wenn ich mich persönlich besonders öffne oder wenn ein Thema eher heikel ist.

Aber man wächst ja an seinen Aufgaben. Und mir persönlich hat es sehr viel gegeben, entgegen aller Unsicherheit, diesen Blog zu starten. Ich habe gerade zu gemerkt, wie ich daran gewachsen bin.

Nach wie vor freue ich mich über jeden Artikel den ich fertigstelle und bin ein klein wenig stolz auf mich, dass ich diesen Weg immer weiter gehe.

Man wächst an seinen Aufgaben

Das schönste Gefühl war es aber, sich diesen Herausforderungen zu stellen und den Schritt überhaupt zu wagen. Denn ich hätte mir das früher niemals zugetraut, einen Blog zu schreiben. Das war für mich immer etwas, was nur andere können. Ich habe es mir einfach nicht zugetraut – obwohl ich es ja noch nie probiert hatte.

Aber seit ich krank bin, habe ich mich schon so einigem gestellt. Und je mehr ich mich getraut habe, obwohl ich Angst oder Unsicherheiten hatte, desto mehr wuchs auch mein Selbstbewusstsein. Weshalb ich es auch jedem empfehlen kann, solche Dinge auszuprobieren.

Auch wenn du Angst davor hast zu scheitern, probiere es trotzdem. Vielleicht macht es dir unheimlich Spaß, selbst wenn du etwas nicht gut kannst. Vielleicht entpuppst du dich aber auch als Meister auf dem Gebiet, wenn du ausreichend Übung hattest.

Und ganz ehrlich, am Ende des Lebens wird man eher die Dinge bereuen, die man nicht ausprobiert hat, als die, die man probiert hat und an denen man gescheitert ist oder die eben nicht das Richtige waren.

Deshalb, wenn du Dinge hast, die du gern ausprobieren würdest: go for it! 🙂

Die Highlights des ersten Blog-Jahres

Die Highlights meines ersten Blog-Jahres waren die positiven Rückmeldungen, die ich aus meinem persönlichen Umfeld für meinen Blog bekommen habe. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Und ich freue mich nach wie vor sehr über jeden positiven Kommentar. Ob nun persönlich, per Whatsapp oder in den Kommentaren unter dem Blog.

Worüber ich mich auch sehr gefreut habe, war die Anfrage aus meiner Lieblings-Facebook-Gruppe, ob ich meine Blogartikel dort teilen mag. Dem habe ich natürlich zugestimmt, weil ich zum einen die Menschen dort seeehr gerne mag und ich mich zum anderen natürlich über die Leser und den gemeinsamen Austausch freue.

Ansonsten war es auch schön bei google analytics zu sehen, wie die Leseranzahl kontinuierlich gewachsen ist. Wenn sie auch nicht riesig sein mag, so freue ich mich doch über jeden Leser, der es auf meine Seite schafft. Wobei man dazu sagen muss, dass nicht jeder Leser verzeichnet wird, da das nur dann geschieht, wenn die Cookies zugelassen werden. Ohne Cookies kann ich nicht sehen, wie viele Menschen meine Seite besucht haben, weil es dann nicht verzeichnet wird.

Das Negative am Bloggen

Tja, negatives habe ich gar nicht so viel zu berichten. Das nervigste sind tatsächlich die Spam-Kommentare, von denen ich täglich gefühlt hunderte bekomme. Aber dafür habe ich ein tolles Plugin, welches diese automatisch als Spam erkennt und löscht, weshalb ich mich darum auch nicht wirklich selbst kümmern muss. (Sollte aus irgendeinem Grund ein Kommentar von euch verschwinden, schreibt mir bitte eine Email. Dann kann ich das Löschen manuell wieder rückgängig machen. Aber eigentlich erkennt das Programm Spamkommentare sehr gut.).

Ansonsten ist das einzige „Negative“, dass es halt viel Arbeit kostet die Blogartikel zu erstellen. Da ich mir das Bloggen ja ausgesucht habe, kann ich das aber nicht in dem Sinne als negativ bewerten 🙂 Aber es gibt natürlich Tage oder Wochen, an denen es mir schwer fällt, mich dazu zu motivieren. Das liegt dann in der Regel aber daran, dass es mir viel zu oft nicht gut geht. Deshalb bin ich auch schon vor längerem dazu übergegangen, mich nicht mehr damit zu stressen, die Artikel an einem bestimmten Tag fertig zu bekommen, sondern sie dann zu schreiben und zu posten, wenn es meine Gesundheit erlaubt. Ich würde euch zwar viel lieber einen festen Tag garantieren, aber das ist mir im Moment leider nicht möglich.

Meine Pläne für die Zukunft

Fürs erste wird der Blog so weiter gehen wie bisher. Aber ich hoffe, in baldiger Zukunft auch etwas verändern zu können.

So würde ich mich gerne noch mehr über die verschiedenen social media Kanäle vernetzen und auch gerne mehr mit anderen Bloggern austauschen. Hierfür fehlte ja bisher leider die Zeit bzw. Kraft. Aber vielleicht wird das ja in Zukunft mehr möglich sein.

Eventuell möchte ich auch einen Newsletter einrichten, so dass ihr automatisch über neuste Blogartikel informiert werden könnt, wenn ihr das wollt. Hierzu bin ich noch in der Recherche.

Ansonsten möchte ich versuchen, zwischendurch auch einfach mal kürzere Artikel zu schreiben, so dass ich euch auch in schwierigeren Zeiten mit Content versorgen kann.

Was wünscht ihr euch zum Bloggeburtstag?

Aber genug von mir. Da es bei dem Blog ja nicht nur um mich gehen soll, sondern vielmehr auch um euch als meine Leser, möchte ich dich heute fragen, zu welchem Thema du gerne mal etwas lesen würdest. Gerne versuche ich dann diese Themen in der nächsten Zeit zu bearbeiten/beantworten.

Und zu guter Letzt möchte ich mich bei euch dafür bedanken, dass ihr meine Artikel lest und kommentiert. Ich freue mich über jeden Einzelnen von euch 🙂

Worüber würdest du gerne mal was lesen?

Lass es mich auch gerne wissen, wenn du andere Wünsche oder Rückmeldungen für bzw. zu dem Blog hast. Wenn dir zum Beispiel kürzere oder längere Artikel besser gefallen, du mehr oder weniger Bilder gut findest etc., dann lass es mich gerne wissen. Ich freue mich über euer Feedback und bin offen für Veränderungen 🙂

Und nun: Let´s Party zum Bloggeburtstag 🙂 Für mich gibt es dann heute ein Stück Kuchen und wenn ich ganz mutig bin sogar ein Glas Sekt (ich vertrage Alkohol gesundheitlich nicht so gut). Und einen schönen Blumenstrauß besorge ich mir auch noch. Denn ich habe beschlossen, solche Dinge in meinem Leben mehr zu feiern. Das Leben ist so kurz und man hat oft genug Alltagsstress. Da darf man kleine und große Erfolge und damit auch sich selbst auch einfach mal feiern 🙂

Passend zur Bloggeburtstags-Feierei: Wenn dich niemand feiert, lerne dich selbst zu feiern. Wenn dir niemand ein Kompliment macht, mach dir selbst Komplimente....Bildquelle: healthyfeelings.de, erstellt mit canva.com
Passend zur Bloggeburtstags-Feierei: Wenn dich niemand feiert, lerne dich selbst zu feiern. Wenn dir niemand ein Kompliment macht, mach dir selbst Komplimente….Bildquelle: healthyfeelings.de, erstellt mit canva.com.

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