Leben nach dem Tod: Was passiert, wenn wir Sterben?

Was passiert, wenn wir Sterben? Was passiert nach unserem Tod? Was kommt nach dem Leben auf der Erde? Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Das sind Fragen, die sich, glaube ich, viele Menschen stellen.

Das heutige Thema ist damit ein eher ungewöhnliches und für manche Menschen vielleicht auch zu „esoterisches“ Thema. Aber ich führe diesen Blog ja nicht um jeden anderen glücklich zu  machen, sondern unter anderem auch um mir selbst Fragen zu stellen, und diese zu beantworten und damit hoffentlich anderen Menschen helfen zu können.

Und ich habe mich in letzter Zeit viel mit den Themen Tod und Nahtoderlebnissen beschäftigt.

Schon lange habe ich das Gefühl, dass nach unserem körperlichen Tod unsere Seele nicht endet. Das ist nichts, dass ich irgendwie belegen kann, sondern einfach nur ein Gefühl, dass nach unserem Leben noch etwas kommt.

Ich glaube, dass unsere Seele aufsteigt zu etwas gutem, liebevollen. Ich glaube auch daran, dass wir unsere verstorbenen Lieben wiedersehen werden. Und ein stückweit glaube ich auch daran, dass wir immer wieder auf die Erde zurück kommen, in einer neuen Hülle, um zu lernen und zu wachsen (Mehr zum Thema findest du hier: „Was ist der Sinn des Lebens?“).

Der Tod führt uns den Tod vor Augen

Ich glaube, angestoßen wurde die Beschäftigung mit dem Thema Tod bei mir durch den Tod meiner italienischen Oma, sowie durch den Suizid eines Nachbarn. Später im selben Jahr starben dann auch noch mein Herzenskater und meine andere Oma. Diese Vorfälle liegen noch nicht weit zurück und so ist das Thema Tod bei mir irgendwie sehr präsent.

Ich habe nun meinen eigenen, wenn man so will, Glauben, was nach dem Tod passieren wird, aber ich wollte mehr wissen. Und ich hatte schon von Nahtoderlebnissen gehört und auch mal sporadisch gelesen, weshalb ich mich mit diesen vermehrt beschäftigt habe.

Ich habe mir also viele Videos, Berichte und Bücher zum Thema durchgelesen und aus diesen die Quintessenzen für euch aufgeschrieben. Sätze, die so oder so ähnlich von den meisten Menschen, die ein Nahtoderlebnis (ab hier kurz NTE) hatten, beschrieben wurden. Ich möchte damit also der Frage auf den Grund gehen, was mit uns passiert, wenn wir Tod sind. Der Frage, was uns nach dem Sterben erwartet.

Was passiert also, wenn wir sterben?

Für diejenigen, die sich mit der Thematik noch gar nicht beschäftigt haben: Ein Nahtoderlebnis bedeutet dabei ein Ereignis, bei dem der Mensch kurzzeitig (für Minuten oder gar Stunden) als klinisch Tod gilt und in dieser Zeit den Vorhang zum Jenseits durchschritten hat. Dabei erleben die Menschen, die eine NTE haben, was nach dem Tod mit uns passiert und bekommen somit Zugang zu einem Bereich, der uns lebend verwehrt ist.

Bei unserem Tod passiert demnach im Grunde nichts weiter, als dass wir unseren irdischen Körper zurücklassen und mit unserer Essenz, unserem Bewusstsein in die geistige Welt hinüber gehen.

Die meisten Menschen mit einem NTE beschreiben dabei zunächst das Gefühl, aus ihrem Körper gezogen zu werden. Dabei fühlen sie sich viel freier, als sie das in ihrem Körper je empfunden haben (beim zurück gehen beschreiben manche ihren Körper dann auch als viel zu enges Gefäß).

Der berühmte Tunnel

Außerhalb des Körpers gehen sie dann durch eine Art Tunnel auf ein Licht zu. Ein Licht, das so hell und warm ist, wie es das hier auf Erden nicht gibt. Gleichzeitig blendet es aber auch nicht. Es ist einfach nur angenehm und warm.

Die Empfindungen, die im Licht folgen, werden dabei immer wieder als kaum in menschlichen Worten wieder zu geben, beschrieben.

Die Menschen, die das NTE erlebten, berichteten  dabei allesamt, dass sie dort eine Weite und Grenzenlosigkeit erlebten. Sie fühlten sich unendlich geliebt und konnten sich dort von allem was sie erleben mussten erholen. Sie fühlten sich friedlich und glücklich, während sie in Licht und Liebe gehüllt waren.

Der sogenannte Tunnel durch den sie auf das Licht zu gehen ist dabei nicht immer ein Tunnel. Manche beschreiben zum Beispiel, dass sie über eine Blumenwiese gegangen sind oder ähnliches. Hier wird auch immer wieder erklärt, dass der Tunnel bzw. das „rübergehen“ so aussieht, wie man es sich zu Lebzeiten vorgestellt hat. Was auch erklärt, wieso ein Christ den Übergang anders wahrnimmt, als zum Beispiel ein Hinduist. Die eigene Weltanschauung spielt eine Rolle dabei, wie der sog. „Tunnel“ und damit der Übergang aussieht. Vermutlich soll uns das den Übergang erleichern.

Unsere Ankunft im Jenseits ist also von Licht und Liebe umhüll.t

Sterben heißt ins Licht gehen zu dürfen

Deshalb heißt es auch „Sterben heißt ins Licht gehen zu dürfen“. Zu einem Ort, wo es dir gut geht und du heilen kannst. Wir wechseln also nur die Räume, die Ebene oder die Frequenz, wenn man so will. 

Sterben heißt ins Licht gehen zu dürfen. Bildquelle: Bild erstellt mit canva.com
Sterben heißt ins Licht gehen zu dürfen. Bildquelle: Bild erstellt mit canva.com

Unser Körper geht irgendwann kaputt, aber unsere Seele nicht. Das was uns ausmacht, unsere Essenz, lebt weiter und lebt damit auch ewig. Sie geht also aus dem Körper und hinüber in den anderen „Raum“.

Während der NTE beschreiben die Menschen zudem auch, dass es dort, wo sie sind kein Zeitgefühl gibt. Das erklärt auch, wieso Menschen, die eine NTE hatten vielleicht 10 Minuten weg waren, aber in der Zeit endlos viel erlebt haben können.

Sterbende Menschen werden abgeholt

Menschen die im Sterben liegen berichten auch oftmals von bereits Verstorbenen, die sie sehen, selbst wenn sie noch nicht Tod sind. Die einhellige Meinung ist hier, dass die geliebten, schon verstorbenen, Menschen, zum Beispiel die eigene Mutter, den Sterbenden abholen kommen.

Manche berichten dann also auch bei einer NTE, dass sie von ihren geliebten Menschen erwartet wurden und sie endlich zusammen sein konnten.

Manch andere berichten auch von einer Art Engel, Lichtgestalt oder Gefährten, der sie quasi an die Hand nimmt beim Übergang in das Jenseits.

Die Rückschau

Es folgt dann eine Lebensrückschau mit wesentlichen Punkten im Leben. Man erfährt nochmal, so als wäre man mitten drin, wo man andere Menschen positiv oder auch negativ beeinflusst hat. Man erlebt hierbei auch die Emotionen und Blickwinkel der anderen in den jeweiligen Situationen.

Hierbei geht es dann nicht darum, dass man verurteilt wird, sondern darum zu verstehen. Ein stückweit bewertet man sich also selbst, denn an diesem Punkt können wir nicht mehr wegschauen, sondern müssen uns dem stellen, was war, so dass wir daraus lernen können.

Unendliches Wissen

Während der NTE erlebten die Menschen auch oft, dass sie plötzlich auf alles Wissen im Universum zugreifen konnten. Auf einmal war alles klar und verständlich.

Andere beschrieben, dass sie alle Fragen stellen durften und beantwortet bekamen. Es entstand also während der NTE ein Gefühl, plötzlich alle Antworten zu haben und alles wissen zu können.

Gibt es einen Gott?

Auch erfuhren die NTE´ler dort, dass es einen Gott oder etwas Göttliches gibt. Wobei hier vielfach benannt wird, dass der Gottbegriff, so wie wir ihn kennen, zu eng ist. Es ist kein Gott in dem engen Sinne, wie ihn die Religionen benennen (in diesem Video beschreibt das ein Pfarrer, der eine NTE hatte ). Gott ist dabei das Licht, das alle uneingeschränkt liebt und alles versteht. Gott ist dabei ein Teil von uns, so wie wir ein Teil von Gott sind. Im Licht ist alles eins.

(Ich möchte hier anmerken, dass ich niemandem seine Religion absprechen möchte. Letztendlich glaube ich, dass alle Religionen von demselben Gott sprechen und nur manches unterschiedlich auslegen. Der Grund-Glaube ist aber, glaube ich, derselbe. Ich möchte mir hier aber keine wirkliche Bewertung anmaßen und jeden dazu ermutigen, an das zu glauben, woran er glaube möchte:) )

Der Sinn des Lebens

Auch wird dort der Sinn des Lebens klar. Unser Körper ist wie eine Hülle, die wir mit unserer Seele und damit auch unserem Bewusstsein füllen. Wir müssen dabei eine bestimmte Zeit auf diesem Planeten verbringen, um Erfahrungen zu sammeln und zu wachsen. Um Gutes zu tun und dem Leben „zu dienen“. Der Sinn des Lebens ist damit auch Lieben zu lernen.

Hierbei geht es auch darum Beziehungen zu reflektieren und uns weiter zu entwickeln. Dabei lernt man aus Fehlern mehr als aus anderen Situationen.

Wichtig ist also das sammeln von Erfahrungen und die Einsichten, die wir durch diese gewinnen. Wir müssen reifen um etwas Höheres, Größeres zu werden. 

Wir reinkanieren immer wieder

Das bedeutet auch, dass wir immer wieder neu reinkarnieren, um neue und andere Erfahrungen zu machen. Die Seele verlässt also nach dem Tod den Körper um ins Jenseits zu gehen und sich dort erstmal auszuruhen und zu heilen.

Um dann im nächsten Schritt dort das nächste Leben zu „planen“. Zu planen meint damit nicht, dass man im Voraus weiß, was man genau erleben wird. Es geht vielmehr darum, dass man plant, dass man bestimmte Lebenserfahrungen machen möchte. Also zum Beispiel zu sagen „Ich möchte erfahren, wie es ist auf dieser Seite zu stehen.“. Wenn man vom Tierreich ausgeht also zum Beispiel mal der Jäger und mal die Beute zu sein, vereinfacht dargestellt.

Der Tod und das Jenseits stellen damit also einen Übergang zum nächsten Leben dar. Wenn man so möchte ist der Tod damit ein Zwischenreich, zwischen zwei Leben.

Der Tod und das Leben verlieren ihren Schrecken

All jene, die eine NTE erlebt haben berichten zudem davon, dass sie keine Angst mehr vor dem Tod haben. Sie sagen, der Tod ist quasi etwas, worauf man sich freuen kann, weil es etwas Schönes ist „dort“ zu sein (gleichzeitig sollte das aber nicht bedeuten, dass  man einen Selbstmord forcieren sollte. Denn wenn wir Erfahrungen nicht mehr machen, weil wir unser Leben vorzeitig beenden, kann das bedeuten, dass wir diese Erfahrungen im nächsten Leben nochmals machen müssen. Wobei es da sicherlich auch Differenzierungen gibt.).

Und gleichzeitig haben sie aber auch keine Angst mehr vor dem Leben. Sie wissen nun, dass wir alle immer getragen und beschützt sind. Und dass wir Menschen viel mehr schaffen, als wir glauben.

Sie können also entspannter durchs Leben gehen, sind aber gleichzeitig auch klarer und direkter anderen gegenüber.

Im Jenseits wird den NTE´lern dann oft die Frage gestellt, ob sie nochmal zurück gehen möchten, weil sie noch etwas zu erledigen haben. Manche werden auch sanft zurück „geschubst“ und haben somit keine direkte Wahl. Hier unterscheiden sich die Erfahrungen also etwas.  

Auch berichten manche NTE´ler, dass sie nochmal all die Menschen sehen konnten, die sie auf Erden geliebt haben. Sie konnten zum Beispiel mitten in ihrer Wohnung stehen, diese nochmal ansehen und auch die Menschen sehen, die dort waren.

Die Bedeutung des Todes

Zusammengefasst bedeutet das, dass die Menschen, die das Jenseits für kurze Zeit betreten durften einhellig berichten, dass der Tod nichts Schlimmes ist und unsere Existenz nicht beendet. Der Tod bedeutet demnach nur ein Wechsel in eine andere Art der Existenz. So wie im Herbst die Blätter fallen und im Frühling neue Knospen austreiben, so wechseln auch wir unseren Zustand. Von Leben zu Tod, zu Leben zu Tod.

Wie glaubhaft sind diese Berichte?

All diese Erlebnisse sind natürlich Geschichten einzelner Individuen. Dennoch ist die Häufigkeit und die Ähnlichkeit der Erlebnisse verblüffend. Zumal so etwas auch teilweise Kindern passiert, die noch nie von so etwas gehört haben, also noch nicht entsprechend geframed sein können.

Manche Kinder erinnern sich an frühere Leben

Immer wieder gibt es dabei auch Berichte von Kindern, die aus ihrem früheren Leben erzählen.

So las ich kürzlich eine Geschichte von einem Kind, das immer wieder davon berichtete, dass es im selben Ort schon einmal gelebt hätte und dass es dort getötet wurde. Immer wieder erzählte es davon und konnte die Geschichte nicht ruhen lassen. Irgendwann glaubten ihm die Eltern und gingen mit ihm zu dem Ort von dem es immer wieder sprach (dieser war in der Nähe). Die Nachbarn, die dort wohnten kamen heraus und das Kind sagte rundheraus, dass dieser Mann ihn im Streit mit einer Axt erschlagen hätte. Der Mann erblasste bei seinen Worten.

Die Bewohner des Dorfes wollten dies erst gar nicht glauben. Aber nicht kurz danach fand man die vergrabene Leiche des Toten, die eine Verletzung am Schädel aufwies, die zu einer Axt passte. Der Nachbar wurde seiner gerechten Strafe zugeführt und das Kind konnte danach wieder Ruhe finden.

Auch ich durfte schon manches erleben

Meine eigene Mutter erzählte mir kürzlich, dass ich als Kind wohl gesagt hätte, dass es bei den Engeln nichts zu essen gäbe, als wir gerade bei der Essenzubereitung waren.

Letztendlich wird bei so etwas gern gesagt, dass sich Kinder sowas einfach ausdenken. Aber Fakt ist, dass wir nicht wissen, was vor oder nach unserem Leben passiert ist und was noch geschehen wird.

Als unser Bärchen starb, hatte ich verschiedene Träume von ihm, die auch als Nachrichten interpretiert werden könnten. So sagte er mir beispielsweise in einem Traum, dass er doch immer noch da wäre, auch wenn wir ihn nicht sehen könnten. Und er sagte mir „Ich bin IMMER da.“ und zeigte mir verschiedene Situationen, in denen er noch bei uns sei (beim Kuscheln mit Melody, beim Futter machen etc.).

Zudem hatte ich immer wieder plötzlich seinen Tier-Klinik-Geruch in der Nase, nachdem er schon einige Tage bzw. dann Wochen verstorben war und die Wohnung schon mehrmals geputzt war. Dieser Geruch trat immer wieder aus dem nichts heraus an verschiedenen Orten in der Wohnung auf. Und verschwand dann nach kurzer Zeit auch wieder. Es war, als hätte er mich noch einmal besucht.

Solche Zeichen werden oftmals als Zeichen der Verstorbenen gewertet. Manche sehen, riechen oder hören die Verstorbenen. Wieder andere haben besondere Träume oder anderweitige Erlebnisse.

Auch von solchen Zeichen von Verstorbenen wird vielfach berichtet. Sie sind damit nichts ungewöhnliches, wenn man dazu mal recherchiert.

Die Wissenschaft des Sterbens

Man mag nun dazu sagen, dass das alles erfundene Geschichten seien, die sich zufällig ähneln und damit keinen Fakten entsprechen. Aber tatsächlich beschäftigt sich auch die Wissenschaft schon länger mit dem Phänomen Sterben und NTEs und versucht Beweise zu finden, die für oder gegen ein Leben nach dem Tod sprechen.

Wissenschaftliche Erklärungsversuche gegen ein Leben nach dem Tod

So gibt es einige wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema. Es gibt Wissenschaftler die sagen, dass eine erhöhte Aktivität des Gehirns für diese Eindrücke verantwortlich sein könnte. So zeigten Ratten in einer Studie eine erhöhte Hirnaktivität nach einem Herzstillstand. Allerdings wäre dies noch kein Beweis, sondern lediglich eine mögliche Erklärung, wie die Wissenschaftler eingestehen mussten.

Auch ist manchmal von Hormonausschüttungen die Rede, die wie eine Droge wirken und damit zu diesen „Erlebnissen“ führen könnten.

Die gängige Theorie zum Tod ist hierbei, dass nach dem Tod einfach nichts kommt – wir also einfach vergehen.

Diese Vorstellung finde ich persönlich weniger schön. Gleichzeitig ist sie auch weniger schrecklich, als man glauben mag, denn es bedeutet ja, dass wir nichts mehr fühlen – also auch keine Schmerzen, Angst usw. Wir würden also gar nichts davon merken, so als ob wir einschlafen und nicht mehr aufwachen.

Das schwarze Nichts kommt uns ja nur schrecklich vor, weil wir uns vorstellen, dann noch da zu sein und das zu erleben. Aber wenn wir es nicht mehr fühlen und erleben, hat es ja auch nichts Schreckliches mehr. Für die Hinterbliebenen sieht das natürlich anders aus, weil es bedeuten würde, dass unsere Geliebten damit für immer verschwunden wären.

Für mich persönlich fühlt sich das aber nicht logisch an. Ich glaube an eine Seele und an Energie. Und Energie kann nicht einfach verschwinden (Stichwort: Quantenphysik). Aber das ist natürlich meine subjektive Meinung und kein Beweis.

Aber auch vom wissenschaftlichen Standpunkt aus, lassen diese Theorien noch Fragen offen.

Es bleiben offene Fragen

So können sie nicht erklären, wie zum Beispiel klinisch tote Menschen wieder ins Leben zurück kehren und von solchen Dingen berichten können. Also Menschen, wo keinerlei Hirnfunktion mehr festgestellt werden konnte. Ja manche sogar schon mehrere Stunden Tot waren und dann wieder zum Leben erwachten – was wissenschaftlich gesehen nicht möglich sein kann.

Auch lässt sich hiermit nicht erklären, wie Menschen, die bereits für tot erklärt wurden, hinter her von Dingen berichten konnten, die sie unmöglich mitbekommen haben können. So gibt es Berichte, dass jemand zum Beispiel ein Gespräch im Detail wiedergeben konnte, dass in einem ganz anderen Raum statt fand und ähnliches.

Auch gibt es Menschen, die während der Operation über dem Operationstisch schweben und jedes Detail ihrer eigenen Operation mitbekommen haben.

Sicherlich, hier könnte man vielleicht noch argumentieren, dass das Unterbewusstsein das alles mitbekommen haben könnte, wobei es dabei nicht die Perspektive und damit die gesehenen Bilder produzieren kann. Dafür bräuchte es ja einen anderen Blickwinkel, den man im liegen nicht hat. Aber sobald es dann darum geht, dass ein Arzt den Raum verlässt und dort etwas zu jemandem sagt, was der Patient gar nicht mitbekommen haben kann oder bestimmte Dinge an einem ganz bestimmten Ort verstaut hat, hören die Erklärungen auf.

Sterbeforscher die an ein Leben nach dem Tod glauben

So gibt es also auch Wissenschaftler, die davon überzeugt sind, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. So zum Beispiel die Psychiaterin und Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross, die viele Interviews mit sterbenden Menschen, sowie mit Menschen, die Nahtoderlebnisse hatten, geführt hat.

Frau Kübler-Ross zählte aufgrund ihrer Forschungen zu diesen Themen 1999 zu den „100 größten Wissenschaftlern und Denkern“ des 20. Jahrhunderts.

Sie selbst war bis zu ihrem eigenen Tode überzeugt, dass es ein Leben nach dem Tod geben müsse.

Beispiele aus ihrer Arbeit

So berichtete sie beispielsweise von einem Autounfall (ich hoffe, ich gebe die Geschichte nun korrekt wieder), bei dem eine Familie schwer verletzt wurde. Die Eltern und Geschwisterteil starben noch am Unfallort. Zwei der Kinder überlebten schwer verletzt und wurden in jeweils unterschiedliche Krankenhäuser eingeliefert.

Frau Kübler-Ross saß nun die ganze Zeit am Bett eines der Kinder, bei dem unklar war, ob es überleben würde. Das Kind berichtete nun während eines gemeinsamen Gespräches, welches zwischenzeitlich statt finden konnte, dass es seinen seine beiden Geschwister sowie seine Eltern gesehen und mit ihnen gesprochen hätte. Es sprach dabei auch explizit von dem Bruder, der in dem anderen Krankenhaus lag. Nur wenige Minuten später kam dann der Anruf von dem anderen Krankenhaus, dass der Bruder kurz zuvor verstorben war.

Das Kind konnte zu keinem Zeitpunkt gewusst haben, dass sein Bruder verstorben war, da dieser in einem anderen Krankenhaus lag und niemand in dem Krankenhaus des Kindes diese Information besaß. Dennoch wusste es schon vor allen anderen von dessen Tod und konnte von einem Gespräch mit seinem Bruder und den anderen Familienmitgliedern berichten, als es selbst an der Schwelle zum Tod stand.

Ein anderer Bericht betrifft ein Kleinkind, dass ein Nahtoderlebnis hatte und seiner Mutter von ihrem Geschwisterchen berichtete, das nicht hatte auf der Erde bleiben dürfen. Das Kind hatte niemals ein Geschwisterchen erlebt, denn die Mutter hatte eine Fehlgeburt, bevor sie das jetzige Kind bekommen hatte. Das kleine Kind konnte davon noch gar nix wissen und grüßte trotzdem seine Mutter von seinem Geschwisterchen aus dem Jenseits.

Hinweise in Studie, dass es etwas nach unserem Tod gibt

Auch andere Wissenschaftler versuchten Nahtoderlebnisse zu untersuchen und ein Leben nach dem Tod zu beweisen.

Der Kardiologe Pim van Lommel publizierte 2001 eine Studie, in der renommierten Medizinzeitschrift „The Lancet“, in der er versuchte solche Erlebnisse empirisch zu untersuchen.

So befragten er und seine Mitarbeiter wiederbelebte Patienten kurz nach ihrer Reanimation nach ihren Erlebnissen. Dabei ließen sich nachprüfbare Details einer außerkörperlichen Wahrnehmung feststellen. So konnte beispielsweise ein Patient genau beschreiben, wo sein Gebiss im Gerätewagen verstaut worden war.

Die medizinische Analyse konnte dabei auch genau feststellen, dass die Wahrnehmung nicht während des Herzstillstandes stattfand, sondern erst dann, als das Gehirn nicht mehr messbare EEG-Linien herstellte.

Somit konnte die Studie beweisen, dass es ein Teilbewusstsein des Menschen gibt, das unabhängig vom Gehirn funktioniert.

Die Erlebnisse und Berichte stimmten in ihrer Beschreibung dann auch mit den Berichten anderer Menschen überein, die zuvor nur im Nachgang und unabhängig von einer Studie in ähnlicher Weise von ihren Nahtoderlebnissen berichtet hatten.

Forschung der Universität Southampton

Auch Wissenschaftler der Universität Southampton untersuchten, in einer der größten Studien zu diesem Thema, das Phänomen Nahtoderlebnis. Dabei wurden innerhalb von 4 Jahren 2060 Patienten in 15 Krankenhäusern in den USA, Großbritannien und Australien in Bezug auf Nahtoderlebnisse untersucht.

Alle Patienten erlitten dabei einen Herz-Kreislauf-Stillstand. 330 der 2060 Studienteilnehmer überlebten diesen.

140 Patienten, die wiederlebt werden konnten, berichteten von Wahrnehmungen zu dem Zeitpunkt vor ihrer Reanimation, also zu dem Zeitpunkt, als sie als klinisch tot galten.

Ein Teil von ihnen berichtete von einem Gefühl des Friedens und der Stille. Zwei Drittel spürten ein verändertes Zeitgefühl (schneller oder langsamer). Manche berichteten von einem hellen Licht und andere wiederum fühlten sich, als ob sie in ein tiefes Gewässer gezogen worden wären. 13 % erzählten, dass sie von ihrem Körper getrennt gewesen seien, also von einer außerkörperlichen Wahrnehmung.

Bewusstsein auch nach dem Tod

So beschrieb ein Patient beispielsweise, dass er seinen Körper verlassen hatte und seine eigene Wiederbelebung nach seinem Tod beobachten konnte.

Er konnte dann auch alles was in dem Zimmer passiert war im Detail wiedergeben. Er konnte die Tätigkeiten des Personals beschreiben und auch die Geräusche, die dabei stattfanden. Aufgrund dessen wird der Patient von dem Leiter der Studie, Dr. Sam Parnia und anderen Medizinern, auch für glaubhaft gehalten. Denn zum Zeitpunkt der Ereignisse galt er klar als klinisch tot und konnte nichts von dem was um ihn passierte mitbekommen haben.

Nach derzeitigem wissenschaftlichem Stand ist es nicht möglich, dass das Gehirn weiter funktioniert, sobald das Herz aufgehört hat zu schlagen. 20 bis 30 Sekunden nach dem Tod schaltet sich das Gehirn ab.

Dennoch war es den Studienteilnehmern möglich, weiterhin bewusst Dinge wahrzunehmen, aus einem Blickwinkel, der nicht dem eigenen Körper entsprach. Damit bewiesen die Forscher, dass das Bewusstsein auch nach dem Tod erhalten bleibt und sich somit auch ein Hinweis für ein Leben nach dem Tod ergibt.

Fazit

Fakt bleibt, dass wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht beweisen können, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Bisher ist noch niemand aus dem Jenseits zurück gekehrt, der dort länger als ein paar Stunden gewesen ist.

Aber auch das Gegenteil kann derzeit nicht bewiesen werden. Das Mysterium tot bleibt also nach wie vor ungeklärt.

Ich für mich selbst habe eine innere Gewissheit, dass es stimmt, was die Menschen von ihren Nahtoderlebnissen berichten. Es stützt das was ich glaube und somit auch mein Bauchgefühl. Für mich fühlt es sich nicht logisch an, dass nach unserem Tod alles vorbei sein soll – auch wenn sich wissenschaftlich gesehen nur Indizien hierfür finden lassen.

Somit bleibt es mein ganz persönlicher Glaube an das, was hiernach kommen wird.

Aber letztendlich spielt es auch gar keine so große Rolle. Ich schade niemandem, wenn ich an ein Leben nach dem Tod glaube. Die Vorstellung an ein Leben danach, an eine friedliche, liebende Umgebung erleichtert die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod und gibt Hoffnung, auch wenn der Tod für uns alle unausweichlich ist.

Es spendet mir Trost zu glauben, dass meine geliebten Menschen und Tiere noch da sind, nur auf eine andere Art und Weise. Und das ich sie wiedersehen werde, wenn die Zeit gekommen ist.

So ist es für mich so viel schöner, daran zu glauben, dass unser Sein mit dem Tod nicht endet. Und das wir für immer miteinander verbunden bleiben.

Die Trauer des Abschieds kann diese Vorstellung uns vielleicht nicht nehmen, aber sie macht sie leichter und ertragbarer. Und das ist schon verdammt viel wert.

Glaube, woran du glauben magst

Dennoch möchte ich betonen, dass es völlig okay ist, wenn du an etwas anderes glaubst. Ich möchte niemanden überzeugen. Ich berichte euch von dem, was ich lesen und lernen durfte und erzähle euch einfach meine Sicht der Dinge. Vielleicht passt sie ja auch für euch und fühlt sich stimmig an. Und wenn nicht, ist das eben auch in Ordnung.

Wir haben keine endgültige Antwort und wenn du dich wohler mit dem Gedanken an das „nichts“ fühlst ist das ebenso okay, wie wenn du an ein Himmelreich oder an ein Leben nach dem Tod oder an Wiedergeburt glaubst.

Letztendlich kann ich jedem Interessierten empfehlen, sich mal ein paar Berichte zu Nahtoderlebnissen durchzulesen oder am besten anzuschauen und sich so eine eigene Meinung zu bilden. Auch in den Kommentarspalten unter den Youtube-Videos finden sich viele Kommentare über Nahtoderlebnisse, was ich auch sehr interessant fand. Stützt es doch in der Masse die Berichte in den Videos. Das Phänomen scheint damit kein seltenes zu sein. Es wird nur oftmals nicht gern darüber gesprochen, aus Angst, für verrückt gehalten zu werden.

Da sich ein Leben nach dem Tod nicht beweisen lässt, sollten wir jedoch offen bleiben für die Möglichkeit und den Gedanken daran nicht als verrückt abstempeln. Denn wer weiß, ob wir nicht am Ende eines besseren belehrt werden. Schaden wird der Glaube daran niemanden. Er kann uns im Gegenteil Hoffnung spenden, wenn wir mit dem Tod konfrontiert werden. Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Glaubst du an ein Leben nach dem Tod? Konntest du schon ungewöhnliche Erfahrungen machen? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Beispielhaft verlinke ich euch noch diese 3 Videos über Nahtoderfahrungen:


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