16 Grundlagen die für eine gute Beziehung wichtig sind

Um in unseren Beziehungen nachhaltig glücklich und zufrieden zu sein, gibt es gewisse Grundregeln, die uns dabei helfen können.

Heute stelle ich euch also 16 Grundlagen vor, die für eine lange und gesunde Beziehung wichtig sind.

01. Gegenseitige Liebe, Respekt und Achtung sind die Grundpfeiler einer Beziehung

Das die Liebe, die Grundbasis einer jeden Beziehung sein sollte, versteht sich denke ich von selbst. Aber Liebe allein ist nicht ausreichend, wenn es an Respekt und gegenseitiger Achtung mangelt. Denn jeder Partner ist gleichwertig und hat das Recht respektvoll behandelt zu werden.

Respekt heißt dabei nicht, dass wir alles gut finden müssen, was der Partner macht oder sagt. Aber es bedeutet ihn, seine Meinungen und Handlungen zu respektieren. Beide Partner haben ein Recht auf ihre eigene Meinung, ihre Gefühle und ihr Verhalten. Und die Bedürfnisse beider Parteien sind ernst zu nehmen, nicht nur die eigenen.

Das beinhaltet, den anderen zu respektieren, ohne ihn zu beleidigen, ihn zu unterdrücken oder Gewalt auszuüben. Den anderen ständig zu kritisieren, herabzuwürdigen, zu beleidigen und zu kränken zerstört nämlich auf Dauer jede Beziehung.

Respektvoll miteinander umzugehen bedeutet damit, darauf zu achten, wie man miteinander und übereinander spricht und wie man miteinander umgeht.

Wenn du dir unsicher bist, ob du deinen Partner mit genügend Respekt behandelst, stelle dir immer die Frage, ob du so von ihm behandelt werden möchtest, wie du mit ihm umgehst. 

Gleichzeitig bedeutet es aber auch, um eine respektvolle Beziehung führen zu können, musst du auch dich selbst respektieren und achten. Denn nur so kannst du andere respektieren und achten. Und kannst für deine eigenen Grenzen einstehen. 

02. Kenne deine eigenen Grenzen

Werde dir also klar, was deine Bedürfnisse in einer Beziehung sind und lote deine eigenen Grenzen aus. Und dann setze sie. Dann wissen beide woran sie sind und du gerätst nicht in eine Beziehung, die dir nicht gut tut. Wichtig ist dabei, deine Grenzen auch zu verteidigen und für dich und deine Bedürfnisse einzustehen (ohne dabei allerdings die Grenzen deines Partners zu überschreiten).

Wobei man hier auch dazu sagen muss, dass sich Grenzen auch verschieben können, weil wir uns alle immer auch weiter entwickeln. Es muss sich für dich stimmig anfühlen.

03. Lerne dich selbst zu lieben, dann kannst du auch einen Partner so lieben wie er ist

Wenn du deinen eigenen Wert nämlich nicht (er)kennst, kann es passieren, dass du an jemanden gerätst, der dies auch nicht tut und du es ihm “erlaubst“. Also lerne erst einmal dich selbst zu lieben. Dann wirst du auch eine Beziehung führen können, die euch beiden gut tut.

Denn fehlende Selbstliebe wirkt sich negativ auf deine Beziehungen aus.

Fehlende Selbstliebe und eigene Unsicherheiten können zum Beispiel dazu führen, dass jedes Wort und jede Handlung des anderen als persönlicher Angriff gewertet werden. Das kann die Beziehung mit viel Leid und Streit vergiften.

Auch können die Unsicherheiten zu starker Eifersucht und damit einhergehend zum klammern führen. Starke Eifersucht hat in vielen Fällen etwas mit dem eigenen, fehlenden Selbstwert zu tun. Du fühlst dich dann vielleicht nicht gut genug und hast Angst, deinen Partner zu verlieren. Aber dein Partner und auch du selbst müsst atmen können. Denn ohne Sauerstoff geht jede Blume und auch jede Beziehung ein. Und wenn du deinem Partner keinen Freiraum gibst, bekommt er eher das Gefühl, von dir weg zu wollen. Du erreichst also genau das Gegenteil von dem, was du dir eigentlich wünschst. Denn niemand möchte sich erdrückt fühlen.

So schwer das auch in dem Moment ist, aber dein Partner kann nichts dazu, dass du das Gefühl hast, nicht gut genug zu sein. Und er kann auch nichts dafür, was du in der Vergangenheit erlebt hast. Natürlich wäre es gut, wenn er Verständnis für dich hat und Rücksicht auf dich nimmt. Aber das wichtigste ist, dass du lernst, dich selbst zu lieben und dein Selbstbewusstsein zu verbessern. Dann wirst du auch erkennen, dass dein Partner dich liebt, auch wenn er auch noch sein eigenes Leben hat. Du bist es wert, dich selbst zu lieben (und von anderen geliebt zu werden)! Und im gleichen Zug wird sich die Annahme deiner Selbst positiv auf deine Beziehungen auswirken.

Dich selbst anzunehmen und zu Lieben ist so wichtig. Quelle: Gerd Altmann auf Pixabay

04. Eine Beziehung kann nicht deine Leere füllen

Wenn du also vielleicht eine Leere und viele Verletzungen in dir trägst, bist du vielleicht immer wieder auf der Suche nach etwas, was diese Verletzungen heilt und die Leere füllt. Aber das können dein Partner und eure Beziehung nicht sein.

Du kannst deine Verletzungen und die damit einhergehende Leere nur verändern, wenn du dich den Themen stellst und sie aufarbeitest. Dein Partner kann dir helfen und dich unterstützen. Aber er kann die Leere und Verletzungen nicht heilen. Diese Erwartung an eine Beziehung wäre falsch. Dein Partner könnte tun, was er wollte. Er könnte dich nicht glücklich machen. Er könnte diesen Erwartungen nicht stand halten. Und du würdest unglücklich sein, weil deine Erwartungen nicht erfüllt werden und die Leere immer noch da ist.

Im schlimmsten Fall versuchst du sie dann mit weiteren, “neueren” Menschen zu füllen und gehst vielleicht fremd. Oder greifst zu Suchtmitteln. Die Spannbreite ist da sehr groß, aber es führt dazu, dass du dich im Zweifel selbst unglücklich machst. Und dabei vielleicht auch noch die Menschen verletzt, die du eigentlich liebst.

Deshalb ist es wichtig, dass du deine Verletzungen aufarbeitest und nicht deinen Partner dafür verantwortlich machst, sich darum zu kümmern.

05. Dein Partner ist nicht für dein Glück verantwortlich

Das bringt mich zu dem nächsten Punkt. Du selbst bist für dein Glück verantwortlich. Niemand sonst.

Ich habe letztens im TV die Worte gehört „Ich hoffe, er wird mich glücklich machen“. Was ist daran falsch, fragst du? Der andere ist nicht verantwortlich für dein Glück. Das bist du selbst.

Natürlich sollte dir dein Partner gut tun und dich mit Respekt und Liebe behandeln. Zu einer Beziehung gehört es, sich gegenseitig zu unterstützen und Freud und Leid zu teilen. Aber dein Partner ist nicht dafür verantwortlich, dass dein Leben gut läuft. Er muss dich nicht glücklich machen.

Er muss sich dir nicht unterordnen, dir alles hinterher tragen und sich und sein Leben und seine Bedürfnisse aufgeben. Und du ebenso wenig. Das schöne in einer Partnerschaft ist doch, dass man sich gegenseitig bereichern kann. Das man das Leben des anderen verschönern kann. Aber glücklich sein, solltest du auch ohne deinen Partner können.

Das bedeutet natürlich nicht, dass er dir egal ist. Oder es dir egal ist, ob er in deinem Leben ist. Natürlich wäre es traurig, wenn die Beziehung zu deinem Partner endet. Aber es wäre nicht das Ende deines Lebens, denn es gibt noch so viel mehr, dass dich ausmacht und erfüllen kann.

06. Akzeptiere die Fehler deines Partners

Zu einer zufriedenen Beziehung gehört es ebenfalls, den Partner so zu akzeptieren, wie er ist. Das heißt, auch mit all seinen kleinen “Fehlern” und Machen. Denn niemand ist perfekt. Aber derjenige der perfekt für dich ist, der gut zu dir passt, dessen Fehler oder eher Eigenheiten und Macken kannst du auch akzeptieren. Auch das hat wieder viel mit deinen eigenen Bedürfnissen und Grenzen zu tun. Was für den einen ein No-go ist, ist für den nächsten nur eine kleine Eigenheit. Kenne deine Bedürfnisse, setze deine Grenzen und akzeptiere den Rest. Denn einen fehlerfreien Menschen wirst du nicht finden. So wie auch du nicht fehlerfrei bist.

Ich spreche hier natürlich nicht von Fehlern à la „er hat dich betrogen“. Nein, ich rede davon, dass jeder von uns ein Individuum ist und keiner perfekt. Der eine lässt immer seine Socken liegen, dem nächsten ist es super wichtig, dass die Spülmaschine auf eine bestimmte Art und Weise eingeräumt wird. Ich glaube, wenn man jemanden wirklich liebt, dann können diese Dinge vielleicht nerven, aber sie sind kein Deal-breaker. Wobei es dabei auch einfach immer darauf ankommt, die richtige Person zu finden, deren Macken dich nicht in den Wahnsinn treiben.

Oder wenn dann nur ein klitzekleines bisschen. Und hierbei ist Humor dann nicht unerheblich. Ich sage zu meinem Mann manchmal ganz liebevoll und halb lachend „du machst mich wahnsinnig :D“. Aber im Grunde würde ich ihn nicht anders wollen. Denn für mich ist er perfekt, wie er ist, mit all seinen kleinen Macken. Und seien wir mal ehrlich, ich habe selbst auch genug davon, die er ebenso akzeptiert 🙂

07. In einer guten Beziehung kannst du du selbst sein

Und wünscht man sich nicht auch genau das? Dass man in einer Beziehung auch “unperfekt“ sein darf? Das man, man selbst sein kann?

Zu einer Beziehung gehört, sich öffnen und zeigen zu können wie man ist. Mit all seinen Stärken und Schwächen. Mit all den Eigenarten die man vielleicht so mit bringt.

Meiner Meinung nach, sollte man in einer Beziehung über alles reden können. Ob es nun eigene Unsicherheiten, der Pickel am Po oder die Verdauungsstörung sind. Ein Fehler den man begangen hat oder Gedanken, die einem vom Schlafen abhalten. Die eigenen Ängste und alles was einen bewegt.

Aber genauso bedeutet es auch, dass man im Handeln man selbst sein kann. Wenn man sich albern fühlt, herumzualbern. Wenn man traurig, verzweifelt oder wütend ist, sich auch so zeigen zu dürfen.

Es ist ein großes Geschenk, wenn man all das mit seinem Partner im Vertrauen teilen kann und bringt einander so viel näher, als wenn man alles mit sich selbst ausmacht.

Man fühlt sich bei den Menschen am wohlsten, bei denen man man selbst sein kann. Quelle: Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay

08. Reden ist Gold

Deshalb ist die wichtigste Beziehungsregel auch das Reden.

Redet über euren Tag. Was heute schön war und was nicht. Wie es euch geht, was in dem anderen vorgeht. Sprecht über die Dinge die euch belasten und die Dinge die euch Freude gemacht haben. Es bringt euch einander näher.

Geht mal Spazieren und quatscht einfach mal miteinander. Wenn ihr, wie wir, gerne beim Essen eine Folge eurer Lieblingsserie schaut, dann lasst den Fernseher einfach mal aus und quatscht einfach mal über euren Tag. Oder redet, während ihr gemeinsam die Spülmaschine einräumt. Im Grunde ist es egal, was ihr dabei macht, solange ihr einander richtig zuhört und euch vor allem aufeinander fokussiert.

Und redet auch immer wieder über eure Beziehung, wenn ihr das Gefühl habt, dass es nötig ist. Aber wartet nicht erst darauf, dass die Hütte brennt. Wenn ihr das Gefühl habt, unzufrieden zu sein, dann sprecht es an. Erzählt wie ihr euch fühlt und dass ihr gerne wieder mehr Zeit miteinander hättet, oder was auch immer euch belastet. Natürlich kann das auch mal unangenehm sein. Aber es wird eure Beziehung bereichern und euch einander näher bringen, wenn ihr über eure Gefühle und Unsicherheiten sprecht.

09. Sich streiten können

Das kann dann mitunter vielleicht auch mal zu Streit führen. Aber miteinander streiten bzw. diskutieren zu können gehört ebenso dazu, wenn man möchte, dass eine Beziehung gut funktioniert. Denn nur wenn man sich austauschen und auch einmal reiben kann, entwickelt sich die Beziehung weiter.

Ich rede hier nicht von alles-zerstörendem-Streit in dem man sich Beleidigungen an den Kopf wirft. Ich rede davon, dass man in Beziehungen auch mal unterschiedlicher Meinung ist. Und man das auch mal aushalten können muss. Es ist wichtig für sich einzustehen und seinen Standpunkt vertreten zu können. Dabei sollte es aber im besten Fall zivilisiert und respektvoll zugehen.

Ein Streit kann hier wie ein Gewitter reinigend wirken (solange man keinen Blitz in den Beziehungsbaum einschlagen lässt, der ihn zerstört). Wenn man über ein Thema diskutiert hat, die jeweiligen Meinungen darlegen konnte und sich  öffnet, lernt man einander auch wieder besser zu verstehen. Und kommt einander auch wieder näher.

Wo vorher ein Thema vielleicht für eine unsichtbare Distanz gesorgt hat, ist so wieder Platz für Nähe. Und auch schwierige Zeiten und Konflikte zusammen durchgestanden zu haben, schweißt am Ende auch wiederum zusammen.

10. Sich immer auch wieder versöhnen

Sich auch immer wieder versöhnen zu können ist also ebenso wichtig. Ohne sich selbst komplett aufzugeben, ist es dabei auch wichtig, seinen Stolz auch mal hinter sich zu lassen und sich zu überlegen, was einem wirklich wichtig ist. Geht es wirklich darum, einen Kampf zu gewinnen oder gewinnt man nicht viel mehr, wenn man auch mal auf den anderen zugeht und sich gesprächsbereit zeigt? Das hat nichts mit Schwäche zu tun, sondern viel mehr mit Stärke. Es hat etwas damit zu tun sich erwachsen zu verhalten. Denn sich gesprächsbereit zu zeigen oder zu zeigen, dass man nicht mehr Streiten möchte, ist nicht gleichbedeutend mit „ich bin an allem Schuld“.

Die Schuldfrage ist sowieso selten hilfreich. Bei den meisten Streitereien hat oft jeder seinen Anteil. Am Ende hätte doch meistens jeder in der einen oder anderen Situation besser/anders reagieren können.

Oftmals sind Streitereien auch einfach eine Form von Missverständnis. Wir fühlen uns vielleicht verletzt, sagen aber nicht, dass wir verletzt sind und zicken den anderen dann vielleicht an, weil er die Spülmaschine mal wieder nicht eingeräumt hat. Dahinter steht dann aber vielleicht ein ganz anderes Thema. Oder wir fühlen uns im Allgemeinen nicht gesehen oder wertgeschätzt.

11. sich auch entschuldigen können

Zum Streiten gehört es auch, sich entschuldigen zu können, wenn man mal daneben gelegen hat. Auch das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Zeichen von wahrer Größe. Es ist stark, wenn man dazu stehen kann, dass man auch selbst nicht unfehlbar (und trotzdem gut, wie man ist) ist.

Wie heißt es so schön „wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“. Jeder von uns hat auch einfach mal einen schlechten Tag und da kann es passieren, dass man vor lauter Stress den Partner angeht, obwohl dieser gar nichts dafür kann. Dann ist es nur fair später zu diesem zu gehen und sich einfach zu entschuldigen.

Ich glaube aber auch, wenn man sich schon besser kennt und weiß, dass der andere es eigentlich nicht böse meint, kann es unheimlich viel Entspannung rein bringen, wenn man versucht die Dinge nicht so persönlich zu nehmen und sich kleine “Zickereien” auch einmal zu verzeihen. Und sich natürlich auch zu entschuldigen, wenn es einem mal selbst passiert.

Wenn es natürlich zu oft passiert, ist es wichtig darüber zu sprechen und zu schauen, was dahinter stecken könnte. Ob eventuell ein anderes Thema dahinter liegt oder ähnliches. Am Ende gehört dazu dann auch einfach, dass man an sich und der Beziehung arbeitet.

12. Denn der andere ist nicht selbstverständlich

Denn man sollte den anderen niemals selbstverständlich nehmen. Man hat sich für diesen einzigartigen, tollen Menschen entschieden und sollte sich immer wieder bewusst machen, was man an ihm hat. Dankbar sein für seine Liebe, Unterstützung, die Freude die er in das eigene Leben bringt. Für die Bereicherung, die er ist.

Und diese Dankbarkeit sollte man auch zeigen. Dabei geht es gar nicht darum, den anderen mit Geschenken zu überhäufen. Ein Kompliment oder ein liebes Dankeschön ist so viel mehr wert. Oder wenn der andere merkt, dass man an ihn gedacht hat.

Dein Partner hat den Haushalt gerockt? Bedank dich doch einfach zwischendurch mal bei ihm. Ja, es ist selbstverständlich, dass man sich die Aufgaben teilt und jeder seinen Beitrag leistet. Aber deshalb kann man doch trotzdem dankbar dafür sein, was der andere für einen bzw. die Beziehung tut und mit einbringt, oder? Möchte nicht jeder auch anerkannt werden? Das erkannt wird, was er oder sie jeden Tag leistet, damit es euch beiden gut geht?

13. Zeig deinem Partner, dass er dir wichtig ist

Also zeig deinem Partner auch, dass er dir wichtig ist. Das können ganz kleine Dinge sein, die dem anderen zeigen, dass man an ihn denkt.

Deine Frau hat einen Lieblingsjoghurt, den sie sich aber nicht ständig gönnt? Dann bring ihn ihr doch einfach mal mit und mach ihr eine Freude.

Ein schönes, erinnerungswürdiges Geschenk meines Mannes war Spargel. JA, ihr lest richtig, Spargel. Ich esse gerne Spargel aufs Brot mit Feta (ja, das ist mein ernst :D). Leider gibt es in unserem Supermarkt keinen Spargel im Glas, so dass ich ihn nicht so oft zu essen bekomme, wie ich das gerne hätte. An einem Tag war mein Mann in einem anderen Supermarkt und hat dort Spargel entdeckt. Er hat mir 6 Gläser mitgebracht und ich habe mich wie Bolle gefreut. Er hat mir damit gezeigt, dass er an mich denkt und ich ihm wichtig bin, denn er wollte mir eine Freude machen.

(Sidenote: natürlich schenkt mir mein Mann auch mal andere Sachen als Spargel :D)

Es sind diese kleinen Dinge, die zählen und die deine Beziehung bereichern und verbessern können.

14. Humor und Spaß

Aber auch miteinander Lachen zu können ist so wichtig. Humor, gemeinsam Lachen und Spaß zu haben, bringt euch einander näher. Und ihr schafft euch damit auch schöne gemeinsame Erinnerungen.

Denn die schönen Momente sind Erinnerungen, die einen auch die schweren Zeiten gemeinsam durchstehen lassen. Und auch in schwierigen Zeiten kann es helfen, gemeinsam Lachen zu können, um nicht den Verstand zu verlieren.

Lachen ist der kürzeste Kontakt zwischen zwei Menschen. Quelle: Bild 🎄Merry Christmas 🎄 auf Pixabay

15. Gleichberechtigung

Ich möchte es nicht unerwähnt lassen, aber es ist leider immer noch wichtig, es zu sagen. Eine Beziehung sollte gleichberechtigt sein. Keiner ist besser oder schlechter als der andere. Beide sind gleichwertig, jede Meinung ist gleich wichtig und keiner hat das sagen über den anderen.

Denkt immer daran: ihr seid ein Team.

Eine Beziehung bedeutet in einem Team zu sein. Quelle: Bild 🎄Merry Christmas 🎄 auf Pixabay

Ich lasse hier jetzt mal Paare außen vor, die sich gewollt dafür entscheiden, dass der andere mehr entscheidet oder dominanter ist. Es gibt Paare, die diese Seite nicht nur im Sexualleben, sondern auch im Alltag praktizieren und das ist völlig okay. Denn letztendlich basiert auch diese Form der Beziehung auf großem Vertrauen und einer Art Gleichberechtigung, denn es wurde zu Anfang gemeinsam entschieden, so zu leben. Aber hier muss man natürlich differenzieren, ob die Entscheidung beiderseits wirklich aus freien Stücken erfolgt ist, oder ob sich einer der Partner, aufgrund eines geringen Selbstwertgefühles, dazu genötigt gefühlt hat.

16. Die Partner definieren die Beziehungsparameter

Das führt mich auch zum letzten Punkt. Bei all den „Regeln“, die eine Beziehung besser machen können, ist eine Beziehung aber immer auch genau so richtig, wie die in ihr lebenden Partner sie definieren. Es gibt kein richtig oder falsch, wenn es für beide Partner genau so richtig ist. (Aber wirklich richtig und nicht nur, weil man sich nicht traut etwas zu sagen o.ä.).

Was hältst du für besonders wichtig in einer Beziehung? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.

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