Erkenne deinen Wert Teil 2 – Selbstliebe lernen und praktizieren

Jeder Mensch ist wertvoll! Und jeder Mensch hat es verdient auch genau so behandelt zu werden und sich von niemandem seinen Wert absprechen zu lassen. Leider ist das nicht immer ganz leicht, weil immer wieder Menschen dir deinen Wert abzusprechen versuchen. Deshalb ist es wichtig, dass du deinen eigenen Wert erkennst, denn dann hat niemand die Chance dir etwas anderes einzureden.

Außerdem lebt es sich wesentlich glücklicher und zufriedener, wenn man mit sich selbst im reinen ist und man weiß was man kann und ist.

Denn jeder von uns ist von Geburt an bedingungslos gut wie er ist und damit liebenswert und wertvoll.

Und auch du bist wertvoll und hast es verdient, dir dessen bewusst zu werden.

Und deshalb ist es mir wichtig, über dieses Thema zu schreiben.

Du bist wertvoll. Nicht weil du weißt, was du weißt, tust was du tust, kannst was du kannst, sondern weil du bist, wer du bist. Quelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com
Du bist wertvoll. Nicht weil du weißt, was du weißt, tust was du tust, kannst was du kannst, sondern weil du bist, wer du bist. Bild-Quelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com

Was bisher geschah

Im ersten Teil der Reihe „Erkenne deinen Wert-Teil 1“ bin ich bereits auf folgende Punkte eingegangen:

  1. Niemand darf deinen Wert schmälern, also versuche auch du dich nicht mehr selbst klein zu machen. Deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, wie du mit dir selbst sprichst und umgehst.
  2. Um deinen eigenen Wert anzuerkennen ist es hilfreich, dir deine Stärken bewusst zu machen und dir zu erlauben, stolz auf dich zu sein.
  3. Zudem solltest du dich für niemanden verändern, außer für dich selbst.
  4. Um deinen Wert nicht vor anderen klein zu machen und für deine Bedürfnisse einzustehen, darfst du nein sagen, ohne Entschuldigung und ohne Rechtfertigung.
  5. Auch solltest du aufhören, dich mit anderen zu vergleichen, denn jeder Mensch ist anders und auf seine eigene Art und Weise toll. Wenn du es doch tust, vergiss nie, dass auch andere Menschen nicht perfekt sind.

Im heutigen Beitrag soll es darum gehen, sich weitere Aspekte anzusehen, um seinen eigenen Wert zu erkennen und der Selbstliebe ein Stückchen näher zu kommen.

1. Meide toxische Beziehungen. Denke an dich und deine Gesundheit.

Dieser Punkt ist ein ganz wichtiger. Wie schon im Artikel toxische Beziehungen geschrieben, sollten wir uns unsere Beziehungen gut anschauen und sollten wir merken, dass sie uns nicht gut tun, sollten wir diese Menschen gehen lassen. Denn toxische Beziehungen tun uns nicht gut und machen uns unglücklich.

Some people are in such utter darkness that they will burn you just to see a light. Try not to take it personally. Kamand Kojouri 

Quelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com
Some people are in such utter darkness that they will burn you just to see a light. Try not to take it personally. Kamand KojouriBild-Quelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com

Teil der Selbstliebe ist es jedoch auch, sich selbst zu beschützen und nicht zuzulassen, dass andere uns schlecht behandeln.

Wenn sie es dennoch versuchen, gib dir bitte nicht die Schuld daran. Rede dir nicht ein, dass es an dir liegt und du nur einfach nicht liebenswert oder wichtig seist. Nur weil andere deinen Wert nicht anerkennen oder versuchen, ihn zu schmälern, heißt das nicht, dass es an dir liegt.  

Wie andere dich behandeln sagt alles über die anderen und gar nichts über dich selbst aus! Die meisten behandeln andere so, weil sie ihre eigenen Unsicherheiten und Selbstzweifel haben und sich besser fühlen wollen, in dem sie andere schlecht machen. Vielleicht sind es auch ihre eigenen familiären Muster und Erfahrungen. Aber das befreit sie nicht von ihrer Verantwortung anderen gegenüber. Und vor allem ist es nicht deine Schuld!

Sie entscheiden, wie sie sich dir gegenüber verhalten. Aber das tolle ist, du hast die Entscheidung darüber, ob du es mit dir machen lässt. Oder ob du dich mehr liebst und dich entscheidest, dich selbst zu schützen.

Ich weiß, dass das nicht einfach ist. Aber wenn du dich selbst zu lieben lernst, wirst du solche Menschen schon ganz automatisch nicht mehr in deinem Leben haben wollen. Und glücklichere Beziehungen haben als vorher.

Die Art wie dich jemand behandelt sagt aus, was für ein Mensch er ist und nicht, was für ein Mensch du bist. 

Quelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com
Die Art wie dich jemand behandelt sagt aus, was für ein Mensch er ist und nicht, was für ein Mensch du bist. Bild-Quelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com

Ohne Selbstliebe können wir keine wirklich glücklichen Beziehungen führen

Denn wer seinen eigenen Wert nicht kennt und sich selbst nicht liebt, wird Liebe, Akzeptanz und Respekt immer im Außen suchen. Und sein Verhalten so anpassen, dass er sie bekommt.

Das heißt, es wird sich verbogen, es wird gefordert und gehandelt. Und im schlimmsten Fall komplett unterworfen und abhängig gemacht, um die Aufmerksamkeit und Liebe des anderen zu erhalten.

In der Folge entfernt man sich immer weiter von sich selbst und wird dennoch immer weiter auf der Suche nach Liebe, Anerkennung und Respekt sein. Und damit unerfüllt bleiben. Die Folge sind unglückliche und nicht liebevolle Beziehungen.

Liebe dich selbst und du wirst Liebe erfahren

Wer sich selbst liebt, respektiert und akzeptiert sich selbst und muss dies nicht im Außen suchen, sondern findet es in sich selbst. Das heißt, dass auch das eigene Verhalten ein ganz anderes ist. Es ist respektvoll, liebevoll und großzügig sich und anderen gegenüber. Und gleichzeitig unabhängig.

Die Folge sind eine liebevolle Beziehung und sowie Zufriedenheit, Frieden und Erfüllung.

2.Akzeptiere deine Gefühle und Gedanken

Wenn es um Selbstakzeptanz und Selbstliebe geht, bedeutet das immer auch, sich nicht nur als Ganzes anzunehmen und anzuerkennen, sondern auch all die Gedanken und Gefühle, die wir haben. Du bist okay und sie sind okay. Du darfst deine Gefühle zulassen. Sie wollen gefühlt und gelebt werden. Denn um sich selbst zu lieben, müssen wir uns mit ihnen auseinander setzen und lernen, sie zu akzeptieren. Wenn wir Gefühle nicht zulassen und akzeptieren, verdrängen wir sie. Und das Verdrängen von Gefühlen ist ungesund und schädlich für uns. Nur wenn du deine Gefühle fühlst, ist es dir auch möglich, dich selbst besser kennen zu lernen und dir selbst gegenüber positive Gefühle zu entwickeln.

Deshalb: Lerne deine Gefühle zuzulassen und sie anzunehmen, wie sie sind – die positiven sowie die negativen. So dass du dir selbst und der Selbstliebe immer näher kommst.

Nimm dich selbst an, dann musst du dir die Liebe nicht von anderen leihen. Bild-Quelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com
Nimm dich selbst an, dann musst du dir die Liebe nicht von anderen leihen. Bild-Quelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com

3. Sei dankbar für das, was dir gegeben ist

Dankbarkeit ist ein weiteres Puzzlestück auf dem Weg zur Selbstliebe. Wenn du lernst, deinen Blick für die vielen kleinen und großen Dinge im Leben zu öffnen, für die es sich lohnt dankbar zu sein, wirst du unweigerlich auch lernen dankbar für dich selbst zu sein. Das es dir gut geht, dass du intelligent bist, dass du etwas geschafft hast uvm.

Es gibt sicherlich auch in deinem Leben so vieles, für das du dankbar sein kannst. Und wenn wir achtsam gegenüber diesen Dingen sind, sind wir auch achtsamer uns selbst gegenüber. Wenn wir wirklich dankbar sind für Dinge, die uns und um uns herum geschehen, dann spüren wir dieses wunderbare Gefühl in uns. Und somit verspüren wir auch uns selbst glücklicher und zufriedener und können uns selbst gegenüber wohlwollender auftreten.

Auch kann es dir helfen, wenn du sehr unzufrieden mit dir selbst bist, zu überlegen, wofür du dankbar bist. An dir selbst, aber auch allgemein im Leben. Denn damit lenkst du deine Gedanken auf etwas Positives, weg vom Negativen.

Dazu gehört auch, wert zu schätzen, was dein Körper jeden Tag für dich leistet. Und damit ihn selbst wert zu schätzen und dankbar zu sein, dass er dich durchs Leben trägt. Er ist jeden Tag so vielen Einflüssen ausgesetzt (psychisch u körperlich) und trotzdem müht er sich wacker für dich ab. Es lohnt sich hier inne zu halten und dankbar zu sein, dass er uns trägt und am Leben erhält. Und wenn du Dankbarkeit für ihn spürst, bedeutet es auch gleichzeitig ihn mehr anzunehmen und dich mehr zu lieben.

4. Achte darauf, wie du von dir selbst sprichst

Ich sagte ja bereits in Teil 1, dass es wichtig ist, darauf zu achten, wie wir von uns selbst denken. Aber nicht nur ist es wichtig, wie wir von uns selbst denken, es ist genauso wichtig darauf zu achten, wie wir von uns selbst sprechen. Machen wir uns selbst vor anderen schlecht und schmälern unsere eigenen Leistungen oder sprechen wir respektvoll von uns, so wie wir es auch über andere tun (sollten).

Du tust dir keinen Gefallen, wenn du selbst von dir als jemand spricht, der nichts kann und nichts wert ist.

„Ich bin ein Nichtsnutz. Ich kriege das einfach nicht hin.“

„Ach, das ist doch nichts Besonderes, das ich das hinbekommen habe. Das können andere viel besser.“

„Ich bin ein Versager.“

Mit jedem Mal, mit dem du das sagst, tust du dir selbst weh. Und erreichst im Zweifel damit nur, dass andere deine Meinung über dich selbst übernehmen (was nicht richtig ist, aber es passiert leider). So wie du dich gibst, wirst du nach außen wahr genommen. Und so wie du über dich sprichst, glaubst auch du dir deine Worte. Deshalb sprich respektvoll von dir selbst, denn du hast es verdient, von allen Menschen gut behandelt zu werden – auch von dir selbst.

Be gentle with yourself. Your are a Child of the universe. No less than the trees and the stars, in the noisy confusion of life. Keep peace in your soul. Bild-Quelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com
Be gentle with yourself. Your are a Child of the universe. No less than the trees and the stars, in the noisy confusion of life. Keep peace in your soul. Bild-Quelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com

5. Nimm dir Zeit für deine Bedürfnisse und dich

Ein Teil der Selbstliebe ist auch, an sich selbst zu denken und sich selbst Gutes zu tun. Den ganzen Tag über machen wir oft so vieles für andere. Aber was ist mit dir? Nimmst du dir auch genug Zeit für dich und deine eigenen Bedürfnisse? Wie kannst du dich selbst lieben, wenn du dich selbst immer hinten an stellst?

Es ist wichtig sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Sei es nun bei einem guten Buch zu entspannen, einen Spaziergang in der Natur zu machen oder ähnliches.

Du kannst dich nicht selbst lieben und gleichzeitig deine Bedürfnisse ignorieren. Oder anders gesagt, wenn du deine eigenen Bedürfnisse immer wieder ignorierst und hinten an stellst, ist es mit deiner Selbstliebe nicht weit hergeholt. Dabei ist es so wichtig für dich selbst und damit auch für deine körperliche und psychische Gesundheit, dir Auszeiten und Pausen nur für dich selbst zu gönnen.

Sei mutig dir selbst die Liebe zu schenken, die andere dir vorenthalten haben. Lars Amend Bild-Quelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com
Sei mutig dir selbst die Liebe zu schenken, die andere dir vorenthalten haben. Lars Amend Bild-Quelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com

6. Zeige dir selbst gegenüber Mitgefühl

Manchmal ist kein anderer da, wenn es uns nicht gut geht und wir fühlen uns wertlos und allein. Aber gerade dann ist es wichtig, sich das Selbstmitleid zu erlauben. Denn Selbstmitleid ist nicht immer schlecht, denn es bedeutet, seine eigenen Gefühle anzunehmen und für sich selbst da zu sein, wenn es gerade vielleicht kein anderer ist.

Und selbst wenn wir Menschen um uns herum haben, die für uns da sind, dann können sie dennoch nicht eins zu eins fühlen, was in uns vorgeht, denn nur wir selbst fühlen diese Gefühle in diesem Moment genau so, wie wir sie fühlen. Deshalb ist es okay und gerade zu wichtig, dass wir uns in diesen Momenten Zeit und Raum für uns nehmen und diese Gefühle anerkennen. Und uns selbst ein bisschen (mehr) Liebe zu schenken, weil es uns nicht gut geht.

Ich meine damit nicht die ungesunde Art von Selbstmitleid, bei der man für Ewigkeiten im Nichtstun verharrt und nichts an der unglücklich machenden Situation verändert. Und somit keine Verantwortung übernimmt.

Ich meine das Selbstmitleid, welches bedeutet Selbstfürsorge für sich zu übernehmen.

Selbstmitleid bedeutet in diesem Fall, sich anzuschauen was los ist und wie es um die eigenen Gefühle steht. Die Gefühle zu fühlen und zu reflektieren. Denn das fühlen der Gefühle, die Tränen und Verzweiflung heraus zu lassen ist etwas Gutes und keineswegs schwach. Denn die Tränen sind ein Ventil für den Druck und die Trauer, die wir in uns verspüren, wenn alles zu viel. Und sie sind somit eine Art der Trauerverarbeitung. Sich dem eigenen Schmerz zu stellen ist dafür unabdingbar.

Selbstmitleid bedeutet dann, sich einfach mal auszuweinen und Mitleid für sich selbst zu empfinden. Meinetwegen die Welt zu verteufeln.

Und sich selbst im nächsten Schritt auch etwas Gutes zu tun, mit dem Lieblingseis oder der Lieblingsserie or whatever in dem Moment das richtige für dich ist.

Hinterher ist die Zeit sich aufzurappeln und sich eine Lösung für das Problem zu überlegen. Aber erstmal dürfen wir uns selbst mental in den Arm nehmen und für uns selbst da sein. Denn das gehört zur Selbstliebe auch dazu: Für sich selbst da sein.

Und es bedeutet, mit sich selbst nicht hart ins Gericht zu gehen, weil man gerade nicht mehr kann und traurig, wütend und verzweifelt ist. Es bedeutet sich selbst auch mit diesen Gefühlen anzunehmen.

7. Finde eine Aufgabe, die du liebst

Ein weiterer Aspekt, der dir helfen kann, die Selbstliebe zu dir selbst zu finden, ist das finden einer Aufgabe, die dich glücklich macht.

Gehst du einer Aufgabe nach, egal ob im Job oder im Privatleben, die dich zufrieden und glücklich macht, so erlebst du automatisch Erfolgserlebnisse. Und das sorgt dafür, dass du dich selbst mehr magst und zu schätzen weißt.

Wenn du tust, was  dir Freude bereitet und was du vielleicht sogar noch gut kannst, lernst du mehr Vertrauen und den Glauben an dich selbst zurück zu gewinnen. Dabei ist es am Ende gar nicht wichtig, dass du eine zum Beispiel Profinäherin wirst. Nein, allein, dass du etwas ausprobierst, was dir Freude bereitet und dann jedes Mal ein bisschen besser wirst, ist bereits ein unheimlicher Gewinn für dich selbst.

Für mich ist dies mein Blog

Für mich ist es das Blog schreiben, was genau das für mich tut. Ich habe mit dem Blog schreiben angefangen, als ich in einer sehr schlimmen Phase meines Lebens war. In dieser Phase habe ich viel an mir selbst gezweifelt und mit dem Leben gehadert.

Aber durch das Schreiben des Blogs lernte ich viel über mich selbst. Und habe im Laufe der Zeit gelernt, wieder mehr an mich und meine Fähigkeiten zu glauben. Letztendlich mag ich mich nun noch mehr als vorher. Das mag sicher nicht nur dem Blog allein geschuldet sein, aber es tut mir sehr gut.

Dabei ist es gar nicht wichtig, wie viele Leser ich habe oder wie gut andere Menschen meine Artikel finden. Allein, dass ich mich dieser Herausforderung gestellt habe und die Freude, mich mit diesen Themen zu beschäftigen, machen mich glücklich.

Und so freue ich mich immer, wenn ich einen Artikel fertig geschrieben habe, weil ich weiß, wie viel Arbeit ich in jeden von ihnen gesteckt habe. Und egal wie gut oder schlecht er geworden ist, so ist jeder ein Erfolgserlebnis für mich. Denn ich hätte mir so etwas früher niemals zugetraut. Wenn ich dann die Reaktionen lese und z.B. merke, dass meine Artikel etwas bewirken, geht mein Herz noch mehr auf.

Ich mache es für mich

Aber selbst wenn nie jemand sie lesen würde oder sie keiner gut finden würde, würde ich mich freuen, dass ich sie erschaffen habe. Und ich mag mich selbst, wenn ich so bin. Wenn ich meiner Kreativität freien Lauf lasse und etwas erschaffe. Es verschafft mir ein gutes Gefühl und ich mag, was ich schaffe.

Übrigens bedeutet das nicht, dass man die Aufgabe immer abgöttisch lieben muss. Ich habe manchmal so gar keine Lust, mich an den PC zu setzen und auf Knopfdruck etwas aufs Papier zu bringen. Aber immer wieder kommt die Inspiration und dann sitze ich mit Feuer und Flamme am PC und bringe meine Gedanken aufs Papier. Und in diesen Momenten liebe ich diese Aufgabe über alles.

Finde eine Aufgabe, mit der du dir gut tust

Ich will damit nun nicht sagen, dass jeder einen Blog schreiben sollte. Ich will damit nur sagen, finde eine Aufgabe, die dir Spaß macht und gut tut. Die dafür sorgt, dass du am Ende beschwingt deine Aufgabe beendest. Das kann deine Arbeit sein, ein Ehrenamt oder ein Hobby. Letztendlich ist es egal was es ist und was du genau damit „erschaffst“. Es geht einzig und allein darum, dass du dir selbst damit gut tust und deinen Selbstwert und deine Selbstliebe erhöhst.

Im Übrigen kann dir eine Aufgabe auch dann helfen, wenn du zum Beispiel unter Depressionen leidest oder dir im Alltag Struktur fehlt. Eine tägliche oder wöchentliche Aufgabe zu erledigen kann hier ebenfalls Gutes bewirken.

Auch indem du anderen hilft, zum Beispiel in einem Ehrenamt, kannst du dir selbst was gutes tun. Denn schon in der Psychologie und Glücksforschung ist wissenschaftlich erwiesen, dass es einem selbst hilft, wenn man anderen hilft. Man erzeugt damit also doppelte Hilfe: anderen gegenüber und sich selbst.

 (Sidenote: was aber im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass Menschen mit Depressionen „einfach nur“ eine Aufgabe brauchen und dann geheilt sind! So funktionieren Depressionen nicht und ich möchte nicht, dass jemand glaubt, dass Menschen mit Depressionen zu faul oder ähnliches sind, wenn sie nichts tun. Den Tag zu überstehen ist für so manchen Menschen mit Depressionen schon eine riesige Herausforderung. Jeder Fall ist hier individuell und muss dementsprechend individuell betrachtet und behandelt werden. Dennoch kann eine kleine, selbst bestimmte Aufgabe helfen und gut tun – aber muss es eben nicht.)

Do what you love, love what you do. Bild-Quelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com
Do what you love, love what you do. Bild-Quelle: healthyfeelings.de – erstellt mit canva.com

8. Ein paar Kurztipps

Da das Thema sehr umfassend ist, habe ich ein paar Aspekte noch kurz zusammen gefasst. Mehr zum Thema wird es dann noch im abschließenden dritten Teil geben. Hier werde ich auch nochmal ausführlich auf die negativen Glaubenssätze eingehen, die jeder von uns so mit sich rumschleppt.

  • Sei dir gegenüber barmherzig und geduldig. Und mache dir Mut, wenn dir der Mut fehlt.
  • Lächle dich jeden Tag im Spiegel an. Dies stärkt nachweislich gute Gefühle, denn du verbindest dann gute Gefühle, wenn du dich selbst im Spiegel siehst.
  • Behandle deinen Körper gut. Du hast nur einen davon.
  • Lerne dir selbst zu vertrauen. Höre mehr auf dein Bauchgefühl und deine Intuition.
  • Schätze den Moment und genieße bewusst die kleinen und großen Freuden des Lebens.

Fazit Teil 2:

Um der Selbstliebe und dem erkennen des eigenen Wertes näher zu kommen, braucht es also weitere Dinge, auf die es sich lohnt, acht zu geben.

  • Lasse nicht zu, dass andere dich schlecht behandeln und verabschiede dich aus toxischen Beziehungen. Für ein zufriedenes Leben und glückliche Beziehungen ist Selbstliebe unerlässlich.
  • Lerne deine Gefühle zuzulassen und anzunehmen, um dir selbst näher zu kommen und zu lernen dich selbst zu lieben.
  • Sei dankbar für das was du bist und hast.
  • Achte darauf, wie du von dir sprichst. Sprich positiv und nicht negativ über dich.
  • Nimm dir Zeit für deine Bedürfnisse und dich selbst.
  • Zeige dir selbst gegenüber Mitgefühl, wenn es dir nicht gut geht.
  • Finde eine Aufgabe, die du liebst um das Vertrauen und die Liebe zu dir selbst zu finden.
  • Sei dir gegenüber barmherzig und geduldig. Und mache dir Mut, wenn dir der Mut fehlt.
  • Ein tägliches Lächeln im Spiegel wird dir gut tun.
  • Behandle deinen Körper gut.
  • Hör mehr auf dein Bauchgefühl und deine Intuition.
  • Genieße die schönen Momente.

Wo stehst du beim Thema Selbstliebe? Bist du schon angekommen, wo du gerne wärst oder übst du noch, dich mehr zu lieben? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat oder du eine Anregung hast, freue ich mich ebenfalls sehr über einen Kommentar.

3 Gedanken zu „Erkenne deinen Wert Teil 2 – Selbstliebe lernen und praktizieren“

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