Corona: Lockdown im November und wie wir damit umgehen können

Die Coronavirus-Pandemie hat einen großen Einfluss auf unser aller Leben. Diejenigen die erkranken, fühlen sich schlecht bis sehr schlecht. Der eine oder andere hat einen Menschen an Corona verloren und das ist furchtbar. Ich fühle mit jedem von euch mit.

Wenn du vielleicht Künstler oder Gastronom bist, dann ist die Situation gerade nicht einfach für dich. Wenn dein Geschäft gerade pleite geht, dann ist das mies, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Ohne wenn und aber. Und du bekommst mein vollstes Mitgefühl

Aber auch für die, die es nicht so konkret betrifft, hat der Lockdown natürlich gravierende Auswirkungen. Wir können unseren aushäusigen Hobbys nicht mehr nachgehen und nichts mehr unternehmen. Das Essen gehen mit dem Partner fällt genauso flach, wie das Bowlen mit Freunden oder das Schwimmen gehen mit den Kindern. Auch unserem geliebten Vereinsport oder ähnlichen Gruppenaktivitäten können wir nicht mehr nachgehen.

Wir sind soziale Menschen und müssen doch genau das Gegenteil von dem machen, was wir eigentlich gerne tun. Wir dürfen uns nicht mehr umarmen, müssen Sicherheitsabstand einhalten und auf vieles verzichten was uns lieb ist.

Umso wichtiger ist es, dass wir nun den Kopf nicht in den Sand stecken und die Hoffnung nicht aufgeben. Denn auch wenn die Zeiten gerade hart sind, so werden sie auch wieder besser werden. Und du bist in dieser Situation nicht allein.

Quelle: Deen Alexey auf Pixabay

Nichtsdestotrotz machen sich immer mehr Menschen gerade jetzt –  vor und während des November-Lockdowns – noch mehr als sonst, Gedanken und Sorgen um die Zukunft. Und das ist auch nur allzu verständlich.

Aber wie können wir damit umgehen?

Gefühle wollen gelebt werden

Erstmal möchte ich dir sagen, dass es völlig okay ist, wenn du dich traurig oder ängstlich oder auch wütend und hilflos fühlst. Nimm diese Gefühle an, versuche sie dir nicht auszureden oder als Quatsch zu betiteln. Gefühle klein zu reden, nicht ernst zu nehmen und zu unterdrücken funktioniert nämlich langfristig nicht und ist ungesund. Gefühle wollen gelebt werden.

Also lasse sie zu, akzeptiere sie und schaue dir an, was sie mit dir machen. Vielleicht kannst du auch hinterfragen, woher sie kommen? Hast du vielleicht schon mal beängstigende Zeiten erlebt, die nun wieder hoch kommen? Oder sind die Ängste eher unbestimmt und diffus? Kannst du sie zuordnen?

Ich kann ich dir nur ans Herz legen, darüber zu sprechen. Sprich mit allen Menschen, denen du dich zugewandt fühlst, wie deinen Freunden, der Familie usw. Darüber zu sprechen wird dir helfen, deine Gefühle besser zu sortieren und auszuleben. Wenn es dich sehr belastet, hast du so jemanden, der dein Leid mit dir teilt und für dich da ist. Darüber zu sprechen kann dich erleichtern. Du wirst so spüren, dass du nicht allein mit deiner Hilflosigkeit bist. Dein Gesprächspartner kann dir helfen, wieder Mut zu fassen und die Hoffnung nicht zu verlieren. Als netten Nebeneffekt festig ein gemeinsamer Austausch das miteinander. Und wer weiß, vielleicht geht es deinem Gesprächspartner ja genauso. Und so fühlt auch er sich weniger allein und hilflos, wenn ihr eure Sorgen miteinander teilen könnt. So hilfst du nicht nur dir, sondern auch deinem Gesprächspartner. Win-Win 🙂

Gedankenstop

Wenn deine Gedanken und Gefühle nun ausreichend gefühlt und besprochen wurden und sie dennoch keine Ruhe geben, versuche einen Gedankenstop einzulegen. Wenn dich also die belastenden Gedanken wieder übermannen, stoppe diese in dem du in deinem Kopf ganz laut „Stop“ rufst und dir ein rotes Stopschild vorstellst.

Quelle: Gerd Altmann auf Pixabay

Durch die Fokussierung auf das „Stop“, werden die Gedanken sofort unterbrochen. Damit sie nun aber nicht wiederkommen, wende dich direkt und bewusst etwas anderem zu. Versuche an etwas Schönes zu denken, etwas dass dein Herz hüpfen lässt. Vielleicht der letzte Urlaub oder einen Ort, den du liebst. Male ihn dir so genau wie möglich aus.

Und wenn du das gemacht hast, versuche dich auch im Außen auf etwas anderes zu fokussieren. Wende dich einer Aufgabe zu, die dich vollständig ablenkt. Am besten machst du etwas schönes, was dir Freude bereitet (ein Buch lesen, etwas spielen, einen schönen, lustigen Film schauen o.ä.).  

Zusätzlicher Tipp: Lege dir ein Gummi um dein Handgelenk und ziehe jedes Mal daran, wenn die Gedanken drohen zurück zu kehren bzw. dich zu übermannen. Der kleine Schmerz wird das Stop zusätzlich unterstützen und dich noch mehr ablenken.

Such dir Hilfe, wenn du alleine nicht mehr weiter weißt

Wenn deine Ängste und negativen Gefühle allerdings so tiefgehend sind, dass sie dich täglich belasten und Einfluss auf deinen Alltag haben, suche dir bitte Hilfe. Zum Beispiel kannst du dich im Akutfall rund um die Uhr kostenlos an die Telefonseelsorge unter 0800.1110111 wenden. Wenn dir das Schreiben leichter fällt, erreichst du sie auch online unter https://online.telefonseelsorge.de/.

Neben der Telefonseelsorge gibt es auch diverse Beratungsanbieter und auch die Möglichkeit der Onlinetherapie. Zum Beispiel https://www.selfapy.de/  oder https://instahelp.me/ oder https://www.mentavio.com/ etc. (Achtung: keine Werbung, ich habe keine Beziehungen zu diesen Seiten und wurde auch nicht gesponsert oder ähnliches!)

Dein Hausarzt kann dir helfen, die richtige Unterstützung zu bekommen, medizinisch aber auch psychotherapeutisch.

Die worst-case-Liste

Vielleicht hilft es dir auch, wenn du dir eine worst-case-Liste erstellst, auf welcher du deine Ängste und Sorgen festhältst, um im nächsten Schritt zu überlegen, welche Lösungen es für diese Szenarien geben könnte. Du notierst also (gedanklich oder schriftlich), was du machen würdest, wenn Fall X, entsprechend deiner Ängste eintreten würde. Denn für viele, viele Dinge gibt es eine Lösung.

Es geht also darum, deine schlimmsten Ängste in Gedanken durchzugehen. Dein absolutes Worst-Case-Szenario. Stell dir vor, wie die Welt untergeht, du deinen Job verlierst, oder, oder, oder.

Wenn du deine schlimmsten Ängste in Gedanken durchgehst, wirst du merken, dass die meisten Szenarien unrealistisch sind und zum Teil auch weniger schlimm als erwartet, wenn sie tatsächlich eintreten sollten. Und auch wenn manches schlimm wäre, so würdest du auch das überstehen, denn du hast schon vieles überstanden.

Schreibe dir dabei jedes Problem konkret auf und schreibe auch genau auf, was dir daran Angst macht. Im nächsten Schritt überlege, wie du dem Eintreten des Problems bzw. der Ängste vorbeugen kannst. Wenn nun, trotz aller Prävention, genau dieser Fall eintritt, was könntest du dann tun? Überlege dir Schritte und Lösungen wie du dem worst-case begegnen würdest.

BEISPIEL

Problem: Ich könnte während der Pandemie meinen Job verlieren.

Ängste: Ich habe Angst, dann nicht mehr genug Geld zu haben, um die Familie zu versorgen. Auch habe ich Angst, dann keinen neuen Job mehr zu bekommen.

Wie kann ich dem vorbeugen: Ich kann mich weiterbilden, um auf dem neusten Stand zu sein. Ich könnte mir ein zweites Standbein aufbauen. Ich kann in meinem Bereich informiert bleiben, wo sich Firmen verändern, es ggf. neue Stellen geben wird oder wo abgebaut wird. So kann ich mich frühzeitig umorientieren, wenn das nötig sein sollte.

Ich kann mir ein Polster ansparen, um auch durch schwierige Zeiten leichter durch zu kommen. Um mit genügend Lebensmitteln versorgt zu sein, könnte ich mir einen Stock an Vorräten aufbauen.

Ich kann mir vorab überlegen, wo ich Hilfe bekommen könnte, wenn der Fall eintreten sollte. So würde ich gut vorbereitet sein, wenn der Fall eintreten sollte.

Was gibt es für Lösungen, wenn der Fall eintritt: Ich suche mir einen neuen Job. Während einer Arbeitslosigkeit bilde ich mich weiter, um für neue Arbeitgeber attraktiv zu sein. Im Zweifel suche ich mir auch außerhalb meines Bereiches einen Job.

Ich werde durch das Sozialversicherungssystem aufgefangen. Ich bekomme ALG 1 / ALG 2 / Grundsicherung. Und ich kann eventuell Wohngeld beantragen. Auch bekommen meine Kinder weiterhin Kindergeld. Unsere Miete wird also weiter bezahlt. Meine Familie wird trotzdem genug zu essen und ein Dach über dem Kopf haben.

Ich kann mir Hilfe bei Vereinen oder im Familienkreis suchen. Person X könnte mir einen Kredit einräumen, wenn das nötig wäre. Zur Not könnten wir auch zu meinen Eltern oä. ziehen, um die Lebenshaltungskosten weiter zu senken (was wiederum ein anderes worst-case-Szenario sein könnte – quasi der worst case vom worst case).

Wenn du diese Liste erstellst, wirst du merken, dass du viel mehr Möglichkeiten und viel mehr Handlungsfähigkeit besitzt, als du vielleicht gerade denkst. So fühlst dich dem ganzen weniger ausgeliefert und spürst, was deine Möglichkeiten sind.

Auch hatten deine Ängste nun genug Raum und du kannst sie nun wörtlich mit dem Blatt Papier in eine Schublade ablegen/weglegen.

Und seien wir ehrlich, einen Plan zu haben bzw. seine Optionen zu kennen, hat noch nie geschadet. Gepaart mit einer guten Prise Zuversicht und Urvertrauen, lassen sich solche Krisen dann direkt viel besser aushalten.

Quelle: healthyfeelings.de, erstellt mit canva.com

Hilf anderen um dir selbst zu helfen

Eine weitere Möglichkeit, um dir selbst zu helfen: Hilf anderen, wenn es dir möglich ist. Denn schon lange ist in der Glücksforschung und der Psychologie bekannt und wissenschaftlich nachgewiesen, dass es einem selbst hilft, wenn man anderen Menschen etwas Gutes tut. Damit erzeugt man also doppelte Hilfe und Freude.

Die Gründe liegen zum einen darin, dass unser Selbstwertgefühl steigt, weil wir merken, dass wir etwas bewegen und verändern können. Wir spüren also, dass wir gebraucht werden. Das wir wichtig und wertvoll sind.

Aber durch die gegenseitige Unterstützung und Hilfe fühlen wir uns auch wieder mehr  mit anderen verbunden. Der Zusammenhalt wird sichtbar und spürbar. Wir fühlen uns also auch weniger allein und verspüren mehr Zuversicht und Geborgenheit.

Die Dankbarkeit, die uns andere dafür entgegen bringen, dass wir ihnen helfen, tut uns zudem gut und verschafft uns ein gutes Gefühl.

Nächstenliebe hilft also nicht nur dem nächsten, sondern immer auch uns selbst.

Versuche das Beste aus allem zu machen

Auch wenn die Zeiten nicht leicht sind, sollten wir immer wieder versuchen, das Beste aus allem zu machen. Denn wenn wir den Blick auf das Positive verlieren, verlieren wir auch die Hoffnung. Und was ist ein Leben ohne Hoffnung?

Also lasst uns versuchen, das Beste aus allem zu machen.

Quelle: healthyfeelings.de, erstellt mit canva.com

Versuche dankbar zu sein

Also statt dir immer wieder bewusst zu machen, was dir nun fehlt, versuche dich mehr darauf zu fokussieren, was du hast.

Bist du gesund? Sind deine Lieben gesund? Hey, dann hast du schon mal eine riesen Sache, für die du dankbar sein kannst.

Vielleicht hast du einen Job. Auch dann kannst du jubeln, auch wenn es an manchen Tagen sehr anstrengend sein kann (insbesondere zu diesen Zeiten). Aber du musst dir keine Sorgen um dein Auskommen machen.

Wenn du deinen Job verloren hast oder in Kurzarbeit bist, bist du vielleicht dankbar, dass wir ein Sozialversicherungssystem haben. Du bekommst Geld, Essen, ein Dach über den Kopf. Natürlich ist das nicht einfach. Ich  möchte das niemandem absprechen. Aber es kann helfen, sich dessen bewusst zu werden. Wir müssen nicht hungern und wir landen nicht auf der Straße. So mies die Situation im Einzelnen auch ist.

Versuche die Vorteile zu sehen

Es mag Makaber klingen, sich darüber zu freuen, wenn es manch einen so hart trifft, aber gleichzeitig kann es ungewollt trotzdem Vorteile mit sich bringen, dass es nun einen Lockdown gibt. Vielleicht wolltest du schon immer gerne im home office arbeiten und kannst das nun ganz entspannt. Vielleicht verlierst du nun keine 2 Stunden am Tag, die du nun in deine Kinder, dich selbst oder deine Hobbys investieren kannst.

Der Lockdown sorgt zwangsläufig dafür, dass wir uns mehr mit uns selbst und in unseren 4 Wänden beschäftigen müssen. Wir könnten die Zeit also nutzen, um uns selbst wieder näher zu kommen. Vielleicht kannst du nun mehr Zeit in dich selbst investieren. Dir öfter eine Auszeit gönnen, ein heißes Bad nehmen, mehr lesen oder mal Meditation oder Yoga ausprobieren. Vielleicht möchtest du sogar mit Hilfe von Büchern oder Beratung bestimmte Themen aufarbeiten, die dir schon länger auf der Seele liegen.

Du könntest dich aber auch an alten oder neuen Hobbys probieren. Was wolltest du schon immer mal machen? Vielleicht zeichnen lernen oder malen? Wolltest du schon immer mal ein Buch oder einen Blog schreiben? Vielleicht interessierst du dich aber auch eher für Modelleisenbahnen. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

Quelle: Shameer Pk auf Pixabay

Anstatt also in Angst und Lethargie zu verfallen, versuche die neu gewonnene Zeit sinnvoll zu nutzen und neue Dinge auszuprobieren. Was hast du zu verlieren? 🙂 Versuche dich dabei von dem Anspruch an Perfektion nicht abschrecken zu lassen. Du musst nicht gut darin sein. Du lernst es ja erst. Es reicht völlig, wenn du Spaß daran hast. Und wer weiß, vielleicht schlummert ja doch ein Picasso in dir 🙂

Quelle: Gerd Altmann auf Pixabay

Beschäftigung mit den Kindern

Wenn du nun mit deinen Kindern Zuhause sitzt und dich fragst, wie du sie beschäftigen sollst, dann könntest du dir überlegen, was sie sonst gerne machen. Vielleicht gibt es eine Alternative, die man auch Zuhause ausüben kann. Wenn sie sich gerne sportlich betätigen, könntet ihr vielleicht draußen oder drinnen (je nach Wohngröße) eine Art Parcours aufbauen. Oder ihr veranstaltet im Freien eine Schnitzeljagd.

Das kalte Wetter lädt aber auch einfach dazu ein, es sich Zuhause gemütlich zu machen. Vielleicht könntet ihr als Familie überlegen, was für Aktivitäten ihr gerne ausüben würdet. Ihr könnte Spiele spielen und Backen. Basteln oder euch ein eigenes kleines Theater ausdenken. Bezieht eure Kinder mit in die Überlegungen ein. Sie haben oft noch ganz andere Ideen, auf die man selbst vielleicht nicht kommen würde.

Und letztendlich, lasst eure Kinder auch mal sich langweilen. Ihr müsst sie nicht rund um die Uhr bespaßen. Das Langweilen regt nachweislich die Fantasie an.

Und ganz wichtig: auch mit den Kindern darüber sprechen, wie es ihnen geht und was die derzeitige Situation mit ihnen macht. Vielleicht kann man ihnen und auch sich selbst die Ängste aber auch ein wenig nehmen, wenn man die derzeitige Situation in ein kleines Abenteuer verwandelt. Manchmal kann dieser Perspektivwechsel helfen, besser mit einer Situation umgehen zu können.

Genieß die besinnliche Zeit

Wie wäre es auch damit, die Weihnachtszeit einfach ein bisschen vorzuverlegen und schon jetzt, die eine oder andere Sache vorzubereiten. Weihnachtslieder singen, Plätzchen backen oder Weihnachtsdeko basteln. Wie wäre es mit (Kinder-)Punsch und selbst gebackenem Lebkuchen. Zelebriert diese gemütliche Jahreszeit, so wie ihr euch damit wohl fühlt. Macht es euch gemütlich und genießt es, anstatt darüber nach zu denken, was euch im Außen fehlt.

Wenn ihr euch traut, seid selbst nochmal Kind. Steuert das ferngesteuerte Auto, spielt die Spiele aus eurer Kindheit. Macht alles, was euch Freude bereitet. Man ist nie zu alt, um die Welt mit Kinderaugen zu betrachten.

Also lasst uns versuchen, so positiv wie möglich zu bleiben und dieses Abenteuer durchzustehen, um am Ende wieder mit Freude in unser altes Leben zurück zu kehren. Ich bin mir sicher, wir werden umso dankbarer für alte Gewohnheiten sein, wenn wir sie wieder ausleben dürfen.

Den Spaß und das Lachen nicht vergessen

Solange könnten wir einfach jeder ein Kissen nehmen, uns mit 1,5 Abstand gegenüber stehen und dieses knuddeln, als würden wir den anderen umarmen. Und dann einfach mal herzhaft lachen, über die Absurdität dieser Situation. Das Lachen, bringt uns einander dann direkt wieder ein Stückchen näher.

Und wer weiß, vielleicht wird daraus ja auch noch eine coronagerechte Kissen(-abwerf-)schlacht. Das Kind in uns – und so 🙂

Quelle: Kranich17 auf Pixabay

Wie geht es dir mit der derzeitigen Situation? Und wie gehst du damit um?

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